Politik -

Merkel für restriktive Regelung bei der aktiven Sterbehilfe

Im Jahr 2015 will der Bundestag über eine Reform der Sterbehilfe entscheiden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich schon jetzt für die Stärkung der Palliativmedizin ausgesprochen. Auch zur aktiven Sterbehilfe positioniert sich die CDU-Politikerin klar.

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Merkel für restriktive Regelung bei der aktiven Sterbehilfe
In einem Interview äußert sich Bundeskanzelerin zur aktiven Sterbehilfe und zur Palliativmedizin. -

In einem Interview mit den Kieler Nachrichten betont Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), sie sei für eine "sehr restriktive" Regelung bei der aktiven Sterbehilfe. Abgeordnete seien "ihrem Gewissen verpflichtet, erst recht bei Grenzfragen des menschlichen Lebens".

Sie erinnere sich an die sehr ernsthaften Parlamentsdebatten, als es beispielsweise um die Präimplantationsdiagnostik, um Organspenden oder um Stammzellen gegangen sei. "Das waren beeindruckende parlamentarische Stunden – in einer Atmosphäre des Respekts vor denen, die anders entschieden haben", sagt die CDU-Chefin.

Mit Blick auf die Positionierung der Union sagt Merkel, gerade für eine Volkspartei sei es wichtig, über derartige Themen offen zu diskutieren. "Als Parteivorsitzende wünsche ich mir das. Wir sind jetzt mitten in dieser Debatte", sagt sie.

Die Kanzlerin betont darüber hinaus, dass die Palliativmedizin für sie wichtig ist. Diese wolle sie "ausbauen". Nach einem misslungenen Anlauf will der Bundestag bis 2015 über eine Reform bei der Sterbehilfe entscheiden.

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