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Serie Social Media für Klinik, Pflege und Reha, Teil 1 Mensch statt Medizinmaschine

Zum Start der HCM-Serie stellen wir den Facebook-Auftritt des SRH Wald-Klinikums Gera vor. Dessen Social-Media-Account punktet mit einer Engagementrate von 528 Prozent. Erfahren Sie, was die Seite zum Interaktionsflaggschiff macht, und lassen Sie sich vom Best-Practice-Modell inspirieren.

„Facebook ist eine gute Möglichkeit, um zu zeigen, dass wir als großes Krankenhaus keine Medizinmaschine sind, sondern hier Menschen arbeiten und ihr Bestes geben“, erklärt Marion Walter, eine der beiden Social-Media-Beauftragten des SRH Wald-Klinikums Gera. Das Haus ist seit 2010 auf Facebook und zählt heute 2.232 Fans. „Der Anstoß dazu kam vom Geschäftsführer“, erinnert sich Walter.

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Katrin Wiesner ist es Walter gelungen, eine Facebook-Seite aufzubauen, die zu den besten unter den deutschen Krankenhäusern gehört. Mit einer Engagement- bzw. Interaktionsrate (der Prozentsatz von Nutzern, die einen Beitrag gesehen und über ihn interagiert haben) von mehr als 500 Prozent beweist die Seite das.

Aber wie funktioniert es? „Wir vermitteln keine plumpen Werbebotschaften. Unsere Posts sind aktuell und zeigen die Menschen hinter der Medizin. Wir lesen Kommentare und antworten zeitnah – auch am Wochenende “, erklärt Walter. Generell punkten „menschelnde Themen“ bei Reichweite, Likes und Kommentaren. Das Einbinden von Bildern sei dafür ein Muss. „Einer unserer erfolgreichsten Posts der letzten Tage zeigte unsere Grill­aktion bei 30 °C Hitze. Das haben rund 6.200 Personen gesehen“, sagt Walter.

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