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Mehrfachbehinderte Menschen: Berlin schließt Versorgungslücke für zahnärztliche Behandlung

Schwer mehrfachbehinderte Menschen können sich im Vivantes Klinikum Neukölln in einer Spezialambulanz zahnärztlich behandeln lassen. Sie können auch stationär aufgenommen werden, dazu stehen zwei zusätzliche Betten zur Verfügung.

Bisher habe es für diese Patientengruppe in Berlin Defizite gegeben, heißt es seitens der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KZV Berlin) und dem Land Berlin. "Ich freue mich, dass es uns nach mehrjährigem Ringen endlich gelungen ist, die bisher bestehende Versorgungslücke in der zahnmedizinischen Behandlung von schwer mehrfachbehinderten Menschen schließen zu können", sagt Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) anlässlich der Eröffnung des Zentrums. Ohne eine Anlaufstelle zur zusätzlichen stationären Aufnahme funktioniere die Behandlung von Menschen mit Behinderungen nicht so gut, wie es die Patienten und ihre Angehörigen erwarten dürften, ergänzt Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorstandsvorsitzender der KZV Berlin. Mit der Konzentration der zahnärztlichen Behandlung in einem Zentrum gibt es in Berlin für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen eine zentrale Anlaufstelle. Berlin unterstützt als einziges Bundesland den Aufbau eines solchen Behandlungszentrums finanziell in Höhe von 30.000 Euro. Leiter der Einrichtung ist Matthias Viehoff.

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