An-Institut Median und Universität Magdeburg verlängern Kooperation

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Fusion & Kooperation

Die Zusammenarbeit am An-Institut für Neurorehabilitation zwischen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Median, einem privaten Betreiber von Rehaeinrichtungen in Deutschland, wurde für weitere fünf Jahre beschlossen.

Median und Uni Magdeburg kooperieren
Nadine Schumann, Dr. Mandy Bade und Prof. Dr. med. Michael Sailer (v.l.) forschen am gemeinsamen An-Institut der Universität Magdeburg und der Median-Unternehmensgruppe auf den Gebieten Neurorehabilitation und restaurative Neurologie. – © Median

Ein entsprechender Vertrag wurde vom Rektor der Universität, Prof. Dr. Jens Strackeljan, und dem CEO von Median, Dr. André M. Schmidt, unterzeichnet. Aufgabe des An-Instituts, das seit 2016 an der Median Klinik NRZ Magdeburg angesiedelt ist, sind Forschungen auf den Gebieten der Neurorehabilitation und der restaurativen Neurologie, um deren Methoden und Verfahren weiterzuentwickeln. Die Universität und das An-Institut stimmen ihre Forschungsaktivitäten aufeinander ab und schaffen dadurch eine enge Verbindung von Forschung und Lehre. Das An-Institut für Neurorehabilitation hat im gleichen Zug zwei Stellen neu besetzt. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Michael Sailer, dem Ärztlichen Direktor der Median Klinik NRZ Magdeburg und der Median Klinik Flechtingen, werden künftig Dr. Mandy Bade und Nadine Schumann am An-Institut arbeiten. Beide teilen sich die Projektleitung. Sie koordinieren u.a. Lehrveranstaltungen im Fachbereich Humanmedizin der Universität, erstellen Klausuren und betreuen Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten.

Forschungen im Auftrag der Rentenversicherung

Bereits laufende Vorhaben des An-Instituts in den kommenden Jahren sind die Forschungsprojekte TAMuS – Determinanten der Teilhabe am Arbeitsleben bei Multipler Sklerose“ und „Reborn – Return to Work? Wirksamkeit der medizinisch-beruflichen Rehabilitation und Krankheitskosten nach Inanspruchnahme beruflich-orientierter Konzepte in der neurologischen Rehabilitation“. Beide werden durch die Deutsche Rentenversicherung Bund gefördert. Bei TAMuS geht es darum, objektive und subjektive Faktoren für den Erhalt der Erwerbstätigkeit und den Verbleib im Arbeitsleben von Patienten und Patientinnen mit Multipler Sklerose zu finden. Die Ergebnisse dienen der Verbesserung der Teilhabechancen von Betroffenen am Arbeitsleben. Im Projekt „Reborn“ sollen die Wirksamkeit und das Leistungsspektrum beruflich orientierter Reha-Konzepte für neurologische Patientinnen und Patienten überprüft werden. Hier erhofft man sich, in Zukunft noch passgenauer therapieren zu können. Erste Ergebnisse in beiden Drittmittelprojekten sind 2023 zu erwarten.