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Universitätsmedizin Mannheim Mannheimer Gemeinderat berät über Millionenhilfe

Zur Überbrückung finanzieller Engpässe soll der Mannheimer Gemeinderat dem städtischen Universitätsklinikum kurzfristig 35 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

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Das berichtet die Zeitung «Mannheimer Morgen» (Dienstag, 05.12.2017). Bis zu 32 Millionen Euro seien als Ausgleich für das in diesem Jahr drohende Minus vorgesehen.

Zusätzlich sollen jährlich dauerhaft drei Millionen Euro in die ambulante Notfallversorgung fließen. Das gehe aus einer Vorlage für den Gemeinderat und dessen Hauptausschuss hervor, die an diesem Dienstag tagen. Zudem berät der Gemeinderat auf CDU-Antrag in einer Sondersitzung (19.00 Uhr) über die Finanzprobleme der Klinik.

Aus dem Gemeinderat hieß es, es müsse zwischen dem operativem Verlust des Klinikums und den Zuschüssen der Stadt unterschieden werden. Beides hänge nur mittelbar zusammen. Dass die Stadt das Klinikum mit einer kräftigen Finanzspritze stützen muss, war bereits bekannt.

Die Kommune plane als Trägerin des Krankenhauses in den aktuellen Haushaltsberatungen, das Eigenkapital in den kommenden zwei Jahren mit einer Einlage von je 20 Millionen Euro zu stärken, sagte ein Kliniksprecher vor kurzem. Damit soll die Investitionsfähigkeit der Einrichtung gesteigert werden, u.a. für geplante Neubauten und Erweiterungen der medizinischen Angebote.

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