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G-BA Karin Maag zum Gemeinsamen Bundesausschuss gewechselt

Seit 1. Juli 2021 ist Karin Maag unparteiisches Mitglied beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Sie folgt auf Prof. Dr. Elisabeth Pott, die Ende Februar 2021 aus persönlichen Gründen aus der laufenden Amtszeit ausgeschieden ist.

Topic channels: G-BA und Personalien

Karin Maag war seit 2009 Bundestagsabgeordnete in der CDU/CSU Fraktion. Maag war in ihrem Stuttgarter Wahlkreis erst kürzlich als Direktkandidatin für die anstehende Bundestagswahl nominiert worden. Zum 30. Juni 2021 ist sie aus dem Deutschen Bundestag ausgeschieden. In ihrer neuen Funktion beim G-BA ist die Rechtsanwältin ab jetzt für Qualitätssicherung, Disease-Management-Programme (DMP) sowie ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) verantwortlich.

Bei diesen Themen übernimmt sie den Vorsitz der beschlussvorbereitenden Unterausschüsse. Maag ist nun neben Prof. Josef Hecken, der als unparteiisches Mitglied auch den Vorsitz des G-BA innehat, und Dr. Monika Lelgemann, das dritte unparteiische stimmberechtigte Mitglied des G-BA.

Die anderen zehn stimmberechtigten Mitglieder des G-BA werden von Seiten der Trägerorganisationen besetzt:

  • fünf Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband)
  • zwei Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)
  • zwei Mitglieder der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)
  • ein Mitglied der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV)

Maag war bis zu ihrem Austritt, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die Wahlperiode der unparteiischen Mitglieder währt bis Juni 2024.

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