Neue Netzwerke Lösungen für die Versorgung, Prävention und Pflege vor Ort

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat vier Kommunen neu im Kreis der bayerischen Gesundheitsregionenplus begrüßt. Diese Netzwerke sollen auf kommunaler Ebene zur Gesundheit der Bevölkerung im Freistaat beitragen.   

Klaus Holetschek
Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek. – © StMGP/Andi Frank

„Ich freue mich sehr, dass künftig der Landkreis Oberallgäu gemeinsam mit der Stadt Kempten, der Landkreis Lichtenfels und der Landkreis Kelheim als Gesundheitsregionenplus passgenaue Lösungen für die Gesundheitsversorgung, Prävention und Pflege der Bevölkerung vor Ort entwickeln“, sagt Klaus Holetschek. Kempten und das Oberallgäu haben sich dabei zur gemeinsamen Region Kempten-Oberallgäu zusammengeschlossen. Für die damit insgesamt drei neuen Regionen hat am 1. Januar 2022 die erstmalige Förderung als Gesundheitsregionenplus begonnen.

Konzept Gesundheitsregionenplus

Mit diesem Konzept will der bayerische Gesundheitsminister die medizinische Versorgung, die Prävention und die pflegerische Versorgung im Freistaat durch regionale Netzwerke weiter verbessern.

Viele Kommunen nutzen die Vorteile der Gesundheitsregionenplus bereits seit längerem. Seit 2017 haben beispielsweise

  • die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach,
  • die Stadt und der Landkreis Bayreuth,
  • der Landkreis Mühldorf am Inn,
  • der Landkreis Dachau,
  • die Nordoberpfalz mit den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und der Stadt Weiden sowie
  • der Landkreis Main-Spessart

eine Gesundheitsregionplus etabliert. Holetschek betonte: „Sie alle gehören auch weiterhin zur Familie der Gesundheitsregionenplus. Es freut mich, dass wir dort eine lückenlose Weiterfinanzierung für die nächsten fünf Jahre ermöglichen können.“

Aktuell werden insgesamt 60 Gesundheitsregionenplus vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. Sie decken 77 Landkreise und kreisfreie Städte ab. Die Gesundheitsregionenplus vernetzen gemeinsam mit der Kommunalpolitik die Akteure aus dem Bereich Gesundheit und Pflege vor Ort.

Holetschek unterstrich: „Die fruchtbare Zusammenarbeit aller relevanten Player vor Ort ermöglicht regional abgestimmte Projekte, die genau auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnitten sind.“

Mit einem Klick hierauf finden Interessierte eine Liste mit allen Gesundheitsregionenplus.