LKHG Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen: Gundula Werner im Amt der Vorstandsvorsitzenden bestätigt

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Personalien

Die Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V. (LKHG) hat in ihrer Mitgliederversammlung am 24. November 2022 den Vorstand für die Amtsperiode 2023 bis 2026 gewählt. Die Amtszeit des Vorstands beträgt vier Jahre.

Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V.
Der neu gewählte Vorstand der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen mit der Vorsitzenden Dr. Gundula Werner (5.v.l.). – © Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V.

Der Vorstand bestätigte erneut Frau Dr. Gundula Werner zur Vorsitzenden sowie Herrn Tomas Kallenbach zum ersten Stellvertreter und Frau Dr. Franka Köditz zur zweiten Stellvertreterin der Vorstandsvorsitzenden.

Der neue Vorstand der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen

Diese Mitglieder gehören dem Vorstand der LKHG für die Amtszeit 2023 bis 2026 an:

  • Dr. Gundula Werner, Geschäftsführerin der Klinikum Altenburger Land gGmbH,
  • Tomas Kallenbach, Geschäftsführer der Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar gGmbH,
  •  Dr. Franka Köditz, Geschäftsführerin der Helios Fachkliniken Hildburghausen GmbH,
  • Elger Fähnrich, Sozialreferent des Thüringischen Landkreistages,
  • Guido Hage, Geschäftsführer der Südharz Klinikum Nordhausen GmbH,
  • Dr. Marcel John, Geschäftsführer der Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau gGmbH,
  • Dr. Uwe Leder, Geschäftsführer der SRH Wald-Klinikum Gera GmbH und der SRH Zentralklinikum Suhl GmbH,
  • Harald Muhs, Geschäftsführer der Klinikum Bad Salzungen gGmbH sowie
  • Stefan A. Rösch, Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Thüringen gGmbH.

Der Vorstand bestätigte erneut

  • Dr. Gundula Werner zur Vorsitzenden sowie
  • Tomas Kallenbach zum ersten Stellvertreter und F
  • Dr. Franka Köditz zur zweiten Stellvertreterin der Vorstandsvorsitzenden.

„Die Krankenhäuser in Thüringen, die das Rückgrat der stationären medizinischen Versorgung bilden, stehen auch in den kommenden Jahren, insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltend inflationären Kostenentwicklung, der Energiekrise und der demografisch zunehmend schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt vor großen wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen.“

Dr. Gundula Werner

Die Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen werde auch künftig die Gestaltung der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen auf der Bundes- und Landesebene, insbesondere mit Blick auf die derzeitigen Beratungen zur Krankenhausplanung in Thüringen, aktiv begleiten und mit Vorschlägen unterstützen, damit die Versorgung der Bevölkerung durch die Thüringer Krankenhäuser auch weiterhin auf einem guten Niveau sichergestellt werden könne, betonte die Vorstandsvorsitzende Werner in einem ersten Statement anlässlich ihrer Wiederwahl.

Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V.

Die LKHG vertritt die Interessen ihrer Mitgliedskrankenhäuser. Sie schließt Verträge mit den Krankenkassen und Standesvertretungen und bezieht gegenüber politischen Gremien Stellung zu Fragen der stationären Versorgung. Sie berät ihre Mitglieder zu aktuellen Entwicklungen im Krankenhaussektor, aber auch Außenstehende zu Erfordernissen einer funktionierenden Klinikstruktur. Im Sinne einer optimalen medizinischen Versorgung in den Kliniken setzt sie sich für die Fort- und Weiterbildung aller im Klinikbereich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein und fördert den gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

8. Thüringer Krankenhausreform

Die Krankenhausplanung und die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in Krisenzeiten, wie der andauernden Pandemie, der Beeinträchtigung der Lieferketten und der inflationären Preis- und Kostenentwicklung waren die dominierenden Themen beim Krankenhausforum. Vor rund 80 Gästen diskutierten am 24. November 2022 in Erfurt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die derzeitigen Herausforderungen in der Krankenhausplanung und mögliche Lösungsansätze. Dabei wurden auch die derzeitigen Rahmenbedingungen und die Auswirkungen für die Krankenhäuser in der globalen Energie- und Pandemiekrise beleuchtet.

Die Vorsitzende der LKHG, Dr. Gundula Werner, und Geschäftsführer Rainer Poniewaß machten deutlich, dass die Thüringer Krankenhäuser in herausfordernden Zeiten eine pragmatische und unbürokratische Unterstützung durch den Bund benötigten. „Die für die Krankenhäuser und die Pflege vorgesehenen rund 8 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds sind ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagte Werner im Hinblick auf die Zusagen der Bundesregierung, die Krankenhäuser mit einem Hilfsprogramm zu unterstützen. Nun komme es aber darauf an, dass das dringend benötigte Geld nicht nur als Liquiditätshilfe, sondern dauerhaft den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt wird. Dies müsse zudem auch schnellstmöglich passieren. Die Vorschläge müssten mit einer unbürokratischen und praktikablen Lösung unterlegt werden.

Dies bekräftigte auch die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Prof. Dr. Henriette Neumeyer, die zu einem Vortrag über die aktuelle Lage der Krankenhäuser referierte.

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(von links): Prof. Dr. Henriette Neumeyer (DKG), Dr. Gundula Werner (Vorstandsvorsitzende der LKHG), Dr. Thomas Hartung (SPD), Christoph Zippel (CDU), Rainer Poniewaß (Geschäftsführer der LKHG), Robert-Martin Montag (FDP), Ralf Plötner (Die Linke), Babett Pfefferlein (Bündnis 90/Die Grünen). – © Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V.