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Deutsche Krebshilfe Krebsmedizin will in Niedersachsen schlagkräftiger werden

Vor einem Jahr gründeten die Universitätskliniken Hannover und Göttingen das Comprehensive Cancer Center Niedersachsen. Nun ernannte die Deutsche Krebshilfe die gemeinsame Einrichtung zu einem von bundesweit 14 Spitzenzentren der Krebsmedizin.

Themenseite: Fusion & Kooperation

Die Krebsmedizin in Niedersachsen will sich nach Schaffung eines gemeinsamen Spitzenzentrums der Universitätskliniken Hannover und Göttingen flächendeckend schlagkräftiger aufstellen. Die Deutsche Krebshilfe ernannte das vor gut einem Jahr von beiden Kliniken gegründete Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC-N) am Mittwoch zu einem von nunmehr bundesweit 14 Spitzenzentren der Krebsmedizin. Verbunden ist dies mit einer Förderung von drei Millionen Euro, verteilt über vier Jahre für die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sowie die Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Kooperation mit Kliniken und Arztpraxen

Das Ziel sei nun, die neuesten Innovationen der Krebsforschung möglichst schnell in die Fläche zu bringen, damit möglichst alle von der Spitzenmedizin profitieren könnten, sagten die Sprecher des CCC-N am Mittwoch in Hannover. Das Spitzenzentrum kooperiere dazu bereits mit großen Kliniken und Arztpraxen in Niedersachsen und angrenzenden Bundesländern. Dieses Netzwerk solle weiter ausgebaut und die Prävention flächendeckend verbessert werden.

"Das junge Spitzenzentrum eröffnet allen Krebspatientinnen und -patienten weitere Perspektiven und macht ihnen Hoffnung", sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). "Wir haben jetzt den Ritterschlag bekommen für ein anerkanntes Zentrum der Spitzenforschung."

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