Forschung -

Else Kröner-Fresenius-Stiftung Krebsforschung: Eine Million Euro für Uniklinik Köln

Die Uniklinik Köln erhält rund eine Million Euro für die Krebsforschung. Das Geld wird von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung für acht Nachwuchsärzte bereitgestellt. Diese sollen durch Erforschung des Krebsgenoms Therapien weiterentwickeln und zu Leitern für Forschungslabore ausgebildet werden.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung hat die zweite Förderperiode des Else Kröner Forschungskollegs Cologne an der Uniklinik Köln bewilligt. Die Förderung gilt dem Forschungsthema „Behandlung therapieinduzierter dynamischer Veränderungen des Krebsgenoms” und ist auf weitere drei Jahre angelegt. Die Uniklinik Köln erhält in dieser Zeit eine Gesamtförderung von rund einer Million Euro. Acht Stipendiaten können daher von einer strukturierten und vertraglich abgesicherten Ausbildung zum Facharzt profitieren, die eine zwei- bis dreijährige experimentelle Forschungsphase einschließt und von einem Ausbildungsprogramm mit Mentoring begleitet wird. Sie sollen so das nötige Rüstzeug erhalten, um zukünftig ihre eigenen Forschungslabore zu leiten.

„Wir blicken auf eine sehr erfolgreiche erste Förderperiode zurück und ich freue mich, dass daraus die Möglichkeit entstanden ist, weitere talentierte und motivierte Physician Scientists zu fördern“, erklärt Prof. Dr. Christian Reinhardt, Direktor der Klinik für Hämatologie am Uniklinikum Essen und ehemaliger Sprecher des Forschungskollegs in der ersten Förderperiode. Die Leitung des Kollegs übernimmt in der zweiten Förderperiode Univ.-Prof. Dr. Christiane Bruns, Direktorin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie, zusammen mit Univ.-Prof. Dr. Matthias Fischer, Leiter Experimentelle Pädiatrische Onkologie, und Dr. Ron Jachimowicz, Klinik I für Innere Medizin und Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns.

Das neue Forschungskolleg ist eine gemeinschaftliche Aktivität des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln, der Medizinischen Fakultät, der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, des Max-Planck-Instituts für Altersforschung, des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung, des Zentrums für Molekulare Medizin (ZMMK) und des Exzellenzclusters Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases (CECAD).

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