Coronavirus Krankschreibungen per Telefon ab jetzt nicht mehr möglich

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Corona-Pandemie

Die befristete Sonderregelung ist Ende Mai ohne Verlängerung ausgelaufen. Grund sind die aktuell niedrigen Infektionszahlen, neue Hygienekonzepte und die steigende Verfügbarkeit von Masken und Schutzausrüstung.

Krankschreibung telefonisch
Wer wegen Atemwegserkrankungen zu Hause bleibt, muss seit heute wieder persönlich zum Arzt. Wegen dem Coronavirus galt eine Sonderregelung für telefonische Krankmeldungen. – © Elizaveta (stock.adobe.com)

Wer eine Krankschreibung wegen einer Erkältung braucht, muss dafür ab jetzt wieder zum Arzt. Die Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen wegen der Corona-Krise ist zum 31. Mai ausgelaufen. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hatte das bereits Mitte Mai beschlossen. Das Ende der Sonderregelung stehe im Einklang mit der aktuellen Einschätzung der Gefährdungslage, die zu Lockerungen in vielen Bereichen geführt habe, hieß es damals.

Die befristete Ausnahmeregelung war in den vergangenen Monaten mehrmals verlängert worden, um Ansteckungsmöglichkeiten zu verringern und Arztpraxen zu entlasten. Der Deutsche Hausärzteverband hatte gefordert, die Sonderregelung mindestens bis Ende Juni zu verlängern.

Der Bundesausschuss begründet das Auslaufen der Regelung auch damit, dass inzwischen die Ausstattung mit Masken und anderer Schutzausrüstung weitestgehend gewährleistet sei. Viele Praxen hätten Hygienekonzepte, so dass Patienten eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen könnten, ohne sich erhöhten Infektionsrisiken auszusetzen.