Politik -

Krankenhausplanung: Bremen und Niedersachsen setzen auf Dialog

Wenn es um die Krankenhausplanung geht, wollen sich Niedersachsen und Bremen künftig regelmäßiger austauschen. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs von Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) und dem Bremer Gesundheitssenator Dr. Hermann Schulte-Sasse (parteilos).

Künftig sollen sich beide Bundesländer einmal pro Halbjahr zum gegenseitigen Austausch bei der Klinikplanung miteinander treffen. "Bremen und Niedersachsen verfolgen in der Krankenhausplanung ein gemeinsames Ziel, dem wir jetzt einen Schritt näher gekommen sind", sagt Rundt. Nur mit einem strukturierten Dialog könne man auf Dauer für die Menschen in Bremen und dem niedersächsischen Umland eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig wohnortnahe medizinische Versorgung ermöglichen.

Dass ein systematischer länderübergreifender Austausch der Krankenhausplaner für beide Seiten gewinnbringend sein kann, verdeutlicht Bremens Gesundheitssenator Schulte-Sasse. Es sei sehr erfreulich, dass die vormals gelebte Funkstille von der neuen niedersächsischen Gesundheitsministerin beendet werde.

© hcm-magazin.de 2019 - Alle Rechte vorbehalten
Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Login

* Pflichtfelder bitte ausfüllen