Helios Krankenhaushonig: Klinikum Berlin-Buch wird Bienenpate

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Nachhaltigkeit

Am Helios Klinikum Berlin-Buch stehen nun sechs Bienenstöcke. Der erste eigene Bucher Honig wird im Mai 2022 erwartet. Die Bienen werden vom Imkerduo Suzann Pfeifer und Ralf Wionczeck von „Stadthonig Berlin“ betreut.

Standeinweihung der sechs Bienenstöcke am Helios Klinikum Berlin-Buch. Geschäftsführer Daniel Amrein (m.) begrüßt die Imker von „Stadthonig“. – © Thomas Oberländer, Helios Kliniken

Am Rande des Klinikparks Berlin-Buch unter hohen Eichen stehen nun sechs Bienenstöcke mit aktuell rund 120.000 Bienen. Die sogenannten „Beuten“ wiegen circa 30 Kilogramm und sind auf drei Europaletten aufgebaut. „Wir freuen uns sehr über die neuen Mitbewohner auf unserem Gelände, denn Bienen sind unverzichtbar für Mensch und Natur. Wir möchten mit der Bienenpatenschaft einen Beitrag für mehr biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit vor Ort leisten und unser Klinikgelände bienenfreundlicher gestalten“, sagt Daniel Amrein, Geschäftsführer vom Helios Klinikum Berlin-Buch. „Und natürlich können wir es kaum erwarten, das erste Glas Klinik-Honig in den Händen zu halten“, ergänzt Amrein. Im Frühjahr 2022 werden die ersten selbst produzierten Honiggläser erwartet.

Bienen in der Stadt: Wie funktioniert das?

„Die Blütenvielfalt ist in der Stadt ist größer, als viele sich das vorstellen“, erklärt Imkerin Suzann Pfeifer. Berlin besitze mehr als 40 Prozent Grünfläche und ein großer Vorteil der Stadt sei, dass die Pflanzen hier nicht flächendeckend gespritzt werden. Im Stadthonig seien in der Regel keine Schadstoffe nachzuweisen, da die Bienen diese herausfiltern.
Das Klinikum arbeitet mit der „Carnica“ oder auch Kärntner-Biene genannt, die als eine der wichtigsten Honigbienen in Deutschland gilt. Sie ist eine fleißige und sehr sanftmütige Honigbiene.

Wird man die neuen Nachbarn am Klinikum bemerken?

„Niemand  am Klinikum muss Angst haben, von Bienen belästigt zu werden. Im Gegensatz zu Wespen werden Bienen in der Regel nicht durch süße Getränke oder Ähnliches an unsere Tische gelockt“, sagt  Imker Ralf Wionczeck . Bienen bevorzugen Nektar und sind deshalb die gesamte Saison an blühenden Blumen und Bäumen zu finden. Sollte dennoch die eine oder andere Biene auf der Terrasse der Cafeteria auftauchen, „heißt es Ruhe zu bewahren und nicht hektisch herum zu wedeln. Bienen stechen nämlich nur, wenn sie sich selbst oder ihr Volk bedroht sehen“, erklärt Wionczeck.