Pflege -

Krankenhaus Rummelsberg Dieser Youtube-Clip rückt den Pflegeberuf ins rechte Licht

"Das ist kein Job. Das ist das echte Leben." Unter dieser Überschrift erzählen Pflegende in diesem Kurzfilm über ihren Alltag – ehrlich, emotional und mit Lächeln im Gesicht. Denn die schönen Seiten der Pflege kommen in aktuellen Berichten häufig zu kurz. Was Pflege wirklich ausmacht.

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Inmitten der Corona-Pandemie ist ein Film über die unendlich wertvolle Arbeit von Gesundheits-und Krankenpflegern im Krankenhaus Rummelsberg entstanden. Er trägt den Titel: „Das ist kein Job. Das ist das echte Leben“. Das Besondere: Die Pflegekräfte selbst haben das Filmprojekt mit konzipiert.

Dominik Kranzer, Pressesprecher und Marketingleiter am Krankenhaus Rummelsberg erklärt, wie das Projekt entstanden ist: „Unser Ziel war es, gerade in den herausfordernden Zeiten einen Kontrapunkt zu setzen. Das Berufsbild der Pflege wird derzeit in den Medien eher düster dargestellt. Junge Leute werden fast schon davor gewarnt, den Beruf zu erlernen. Dabei fehlen tausende Pflegekräfte bundesweit. Die Vorurteile lauten: Du wirst schlecht bezahlt, deine Arbeit wird nicht wertgeschätzt. So wollten wir das nicht stehen lassen und haben unsere eigenen Pflegeprofis gefragt, ob sie interessiert sind, die Geschichte einmal aus ihrer Perspektive zu erzählen.“

Das ist kein Job. Das ist das echte Leben.

Pflegeprofis haben Drehbuch mit entwickelt

Es entstand eine Arbeitsgruppe, die in Zusammenarbeit mit einem professionellen Filmteam ein Drehbuch erarbeitet hat. Die Geschichte erstreckt sich über zwei Kapitel. Zuerst wird in einigen Spielszenen gezeigt: Ja, das Arbeiten in der Pflege ist stressig. Und: ja, es ist in der Corona-Pandemie noch stressiger als sonst. Aber es gibt auch viele gute Gründe, den Beruf zu lieben. In der zweiten Hälfte des Films werden den Pflegekräften gezielt Fragen gestellt und spontane Antworten eingesammelt.

Herausgekommen ist dabei ein Gesamtwerk, auf das alle Beteiligten stolz sind. „Weil es vor allem überrascht und Emotionen zeigt - und weil es nicht die genannten Klischees bedient. Wir zeigen mit dem Film die Freude am Tun, den Teamgeist, die Diversität und die Dynamik in unserem Haus“, sagt Kranzer. Natürlich sei es auch das Ziel der Klinik, junge Menschen für den Beruf zu begeistern und das Interesse am Haus und der Pflegecrew zu wecken. V.a. aber soll die eigene Mannschaft Freude an dem Stück haben: „Mit dem Film wollen wir gegenüber unseren Pflegemitarbeitern unsere Wertschätzung ausdrücken – und ich glaube, das ist uns auf sympathische und positive Art und Weise gelungen. Die Klickzahlen zeigen, dass die Geschichte ankommt“, so Kranzer.

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