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Neue Form medizinischer Vernetzung Krankenhaus Tabea für Wirbelsäulenbehandlung zertifiziert

Als einer der wichtigsten Teile des Skeletts erfordert die Wirbelsäule besondere Expertise bei Erkrankungen. Für ihr fachübergreifendes Know-how wurde das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie des Krankenhaus Tabea in Hamburg nun von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

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Die Wirbelsäule trägt das gesamte Körpergewicht des Menschen mit über dreißig ineinandergreifenden Wirbeln und erfordert deshalb eine fachübergreifende Herangehensweise, wenn ihr empfindliches System durch eine Erkrankung ins Ungleichgewicht gerückt wurde. Betroffene brauchen Transparenz und objektive Maßstäbe, um kompetente Ansprechpartner für individuelles Krankheitsbild zu bekommen. Das  Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie des Krankenhaus Tabea in Hamburg soll genau das bieten und wurde deshalb von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft ausgezeichnet.

Erfahrung dank spezialisierter Eingriffe

„Vertrauen in eine optimale Behandlung ist wohl das, was die Patienten von dieser Auszeichnung erwarten können“, sagt Dr. Christian Möller-Karnick, der das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie am Krankenhaus Tabea gemeinsam mit seinen ärztlichen Kollegen Dr. Rolf Christophers und Dr. Jan Schilling leitet. Der Auszeichnung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft gingen viele Prozesse voraus, die inhaltlich sehr formal wirken, den Patienten aber eine überdurchschnittliche Behandlungsqualität versichern können. „Denn für die Zertifizierung ist vor allem eine hohe Fallzahl von spezialisierten Eingriffen nötig, die schon seit Jahren am Tabea stattfinden und lückenlos erfasst sind“, erklärt Dr. Möller-Karnick.

„So entsteht ein großer Erfahrungsschatz in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen, auf den wir sehr stolz sind“, ergänzt Dr. Benjamin Behar. Der konzerngeschäftsführende Direktor freut sich über das stetig wachsende Team der Wirbelsäulenchirurgie, das durch seine interdisziplinäre Ausrichtung einen ganzheitlichen Behandlungsansatz für Betroffene von Rückenerkrankungen bieten soll. So ist Dr. Möller-Karnick auf die operative Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule, des Rückenmarks und der peripheren Nerven dank seiner langjährigen Tätigkeit in diesem Bereich spezialisiert. Neben Wirbelsäuleneingriffen aller Schwierigkeitsgrade einschließlich der Skoliose-, Kyphose- und septischen Wirbelsäulenchirurgie unterstützt Dr. Christophers das Team mit seiner Erfahrung in der konservativen Korsettbehandlung von Kindern und Jugendlichen, die unter Verkrümmungen der Wirbelsäule leiden.

Neue medizinische Kooperationen

Seit diesem Frühjahr praktiziert nun auch Dr.  Schilling am Tabea, der neben dem gesamten Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie gleichzeitig eine Reihe neuer konservativer Therapieoptionen für den kompletten Bewegungsapparat etablieren konnte. „Mit dem renommierten Spezialisten Dr. Jan-Henrich Stork, der jetzt den Fachbereich für Anästhesie, Schmerztherapie und Intensivmedizin am Krankenhaus Tabea chefärztlich leitet, ist dieser ganzheitliche Ansatz für Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen weiter komplettiert worden“, fasst Dr. Behar die Entwicklungen zusammen, die auch in Zukunft das Profil der Klinik weiter schärfen sollen.

Neben einem umfassenden, transparenten Behandlungsspektrum soll die Zertifizierung zum Wirbelsäulenzentrum eine neue Form der Vernetzung mit sich bringen, die Dr. Möller-Karnick besonders schätzt: „Wir konnten nun standardisierte Abläufe mit der Pflege, der Physiotherapie und auch den nachbehandelnden Reha-Kliniken durch neue Kooperationen etablieren, die aufgrund der wachsenden Eingriffszahl zu mehr Komfort in den Behandlungsetappen für die Patienten führt.“

Erkenntnisse werden nach außen tragen

Doch nicht nur Betroffene von Erkrankungen der Bandscheibe, von Spinalkanalstenosen, Wirbelbrüchen, Skoliosen oder Tumoren an und in der Wirbelsäule sollen von der Qualitätsinitiative profitieren, auch der medizinische Nachwuchs soll mit der Zertifizierung angesprochen werden. Alle leitenden Operateure des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie sind bereits im Vorfeld mit Einzelzertifikaten der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft ausgezeichnet worden, halten daher regelmäßig auf Tagungen Vorträge über ihre medizinische Tätigkeit und leiten chirurgische Trainingsprogramme. „Es ist wichtig sich stets über neue Entwicklungen in der Therapie zu informieren, um die Patienten objektiv einschätzen und ihnen eine individuelle Behandlungsempfehlung geben zu können“, sagt Dr. Möller-Karnick, der sich bei seinem gesamten Team für die Bemühungen bedanken möchte, die diese Auszeichnung mit sich gebracht hat.

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