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Nach Bericht über Patientenfixierung an Lahn-Dill-Kliniken Klinik reagiert auf Vorwürfe

Nach einem Fernsehbericht über eine stundenlange Fixierung eines Patienten haben die Lahn-Dill-Kliniken auf Vorwürfe reagiert.

Topic channels: Patientensicherheit und Gewalt in der Pflege

«Wir setzen uns mit allen kritischen Äußerungen und Vorwürfen selbstkritisch und akribisch auseinander», teilte das Krankenhaus am Montag (21.10.2019) in Wetzlar mit. Gegen ungerechtfertigte Vorwürfe wehre man sich aber.

Das Magazin «defacto» des Hessischen Rundfunks hatte Anfang Oktober über einen Patienten, der an Parkinson leidet, berichtet, der laut Angehörigen 16 Stunden lang ohne richterliche Genehmigung an fünf Punkten am Körper fixiert worden sein soll. Die Lahn-Dill-Kliniken räumten ein, dass in der akuten Situation versäumt worden sei, die erforderliche Genehmigung einzuholen. Die Behandlung des Patienten sei aber «therapeutisch korrekt und angemessen» durchgeführt worden.

Dem hr zufolge gibt es mittlerweile weitere Vorwürfe gegen die Lahn-Dill-Kliniken, etwa zur angeblich falschen Verwendung von Desinfektionsmitteln auf der Intensivstation. Eine Sprecherin des Krankenhauses sagte dazu, die Vorwürfe seien pauschal erhoben worden, so dass man diesen auf dieser Basis nicht nachgehen könne.

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