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Klinikalltag spielerisch vereinfachen KI aus der Kitteltasche

Darvis sorgt für Klarheit, wo wir im hektischen Alltag schon mal den Überblick verlieren. Durch Computervision verwandelt der praktische und vielseitige Helfer die komplexe Realität, wenn man so möchte, in ein Echtzeitspiel. Die Künstliche Intelligenz (KI) ordnet so Prozesse, findet Geräte, unterstützt und dokumentiert Arbeitsabläufe etc.

Themenseite: Digitalisierung

Das Data Analytics Real-world Visual Intelligence System, alias Darvis, erzeugt eine neue Wahrnehmung von Arbeitsumgebungen und darin stattfindenden Aktivitäten. Während wir Menschen immer nur einen Teil des Ganzen sehen, betrachtet da System das Gesamtbild. Darvis kann auch durch Wände sehen. Mit seinen in der virtualisierten Abbildung der Realität gewonnenen Erkenntnissen optimiert, steuert und unterstützt er Bewegungsprozesse – umsichtig und diskret.

Einsatz in der Klinikpraxis

Im Vinzenzkrankenhaus in Hannover „bespielt“ Darvis so z.B. seit einigen Wochen den Prozess der Bettenlogistik. Für die in den Betten liegenden Patienten bedeutet ein schneller Transport von A nach B ein absolutes Plus an Komfort. Dass Patienten pünktlich im OP, beim Röntgen oder im MRT ankommen, hat zudem einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Produktivität und damit auf den Unternehmenserfolg eines Krankenhauses. Betten schnell aufzubereiten und wieder dort bereitzustellen, wo sie gebraucht werden, sorgt bei alledem für einen reibungslosen Flow. Darvis arbeitet den zuständigen Mitarbeitern bei dieser wichtigen Aufgabe zu. Er ist stets im Bilde, welches Bett sich gerade an welchem Ort befindet und wo die Betten in welcher sinnvollsten Reihenfolge hingebracht werden müssen. Per Handy oder Tablet – aus der Kitteltasche gewissermaßen – versorgt er seine menschlichen Kollegen mit den entsprechenden Infos.

Menschen verwandeln sich in dem von Darvis entworfenen „Spiel des Lebens“ zu Avataren. Wichtig ist nicht, wer hier agiert, sondern wo was wie geschieht. Darvis arbeitet mit anonymisierten Bildern, er erzeugt und speichert keinerlei Videodaten, sondern extrahiert nur verwendbare Information aus dem mit einfachen Kameras „wahrgenommenen“ Geschehen. „Damit entspricht die Technologie in jeder Hinsicht dem strengen deutschen und europäischen Daten- und Arbeitsschutzrecht. Da wir bei der Einführung unseres Systems darüber hinaus eng mit Personalvertretern zusammenarbeiten und deren Wünsche, Empfindlichkeiten und Erwartungen sehr ernst nehmen, wird Darvis allgemein sehr positiv aufgenommen“, erklärt der COO des gleichnamigen Unternehmens, Jan Schlüter.

Ist mit den erforderlichen Sensoren (Kameras) und einem digitalen Gebäudezwilling erst mal die Grundlage für Darvis´ spezielle Sicht auf das Geschehen geschaffen, kann der vielseitige Helfer auch Geräte tracken, diese vor Diebstahl bewahren oder darüber wachen, dass Operationen, Hygiene- und andere erfolgsrelevante Maßnahmen perfekt ablaufen. Das junge lösungsorientierte Unternehmen sieht gerade im Gesundheitswesen viele weitere Einsatzgebiete für ihren „Durchblicker“.

Drei Unternehmen aus der Gaming-Szene

Hinter Darvis stehen drei deutsche Unternehmer, die mit viel Kompetenz und Wissen aus der Gaming-Szene antreten, ihr Können aus virtuellen Galaxien gekoppelt mit KI für den nicht minder spannenden Alltag zu nutzen. Ihren Firmensitz haben sie bewusst im Silicon Valley angesiedelt. „So sind wir im Zentrum des digitalen Geschehens und können den State of the Art unmittelbar in unsere Lösungen einfließen lassen“, erklärt CEO Jan-Philipp Mohr. „Bei der Einarbeitung von Darvis in neue Arbeitsumgebungen sind wir unseren Kunden gerne behilflich. Dazu gehört auch das Erstellen des für Darvis´ Überblick erforderlichen digitalen Gebäudezwillings.“

Mehr Informationen erhalten Sie online oder direkt bei Jan Schlüter: Tel. +49(0)151/10194500.

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