Arzneimittel Gesetz zur Stärkung der Versorgung verabschiedet

Der Deutsche Bundestag hat am 9. März das „Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV“ (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz – AMVSG) verabschiedet. Während Michael Hennrich von der CDU/CSU das Gesetz als „rundes Paket“ bewertet, wettert bei der abschließenden Lesung eine Vertreterin der Opposition, Cordula Schulz-Asche, Bündnis 90/Die Grünen, die Regelungen kämen einem „schlechten Scherz“ gleich. › mehr
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AOK-Baden-Württemberg Melde- und Sanktionssystem bei Lieferengpässen gefordert

Ein umfassendes Meldesystem für Arzneimittel mit Aufsicht bei dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie Sanktionsmöglichkeiten bei Nicht-Meldung von Lieferengpässen der Pharmazeutischen Industrie fordert die AOK-Baden-Württemberg. › mehr

Klinische Studien Deutschland weltweit auf Platz 2

Mit 655 Studien landet Deutschland 2015 weltweit auf dem zweiten Platz bei klinischen Arzneimittelstudien forschender Pharmaunternehmen, teilt der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) mit, der hierfür die Daten des öffentlichen Studienregisters „clinicaltrials.gov“ ausgewertet hat. Nur die USA sind mit 2.444 Studien aktiver. › mehr

Polypharmazie AdAM startet in Westfalen-Lippe

Das Projekt AdAM, das die Barmer GEK mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) angestoßen hat, soll vorerst Patienten in Westfalen-Lippe helfen, die von Polypharmazie betroffen sind. Es verbessert die Sicherheit der Arzneimitteltherapie jener, die mindestens fünf Medikamente parallel einnehmen müssen. › mehr

Blaue Hand Neues Logo soll Arzneimittelsicherheit verdeutlichen

Manche Ärzte und medizinisches Fachpersonal haben in der Vergangenheit Schulungsmaterial für Werbung gehalten. Ein neues Logo des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) soll zukünftig genehmigtes Material eindeutig identifizieren. › mehr

Änderungen des Arzneimittel-Gesetzes Schnellerer Zugang zu neuen Arzneimitteln

Der Deutsche Bundestag hat in dritter Lesung das Vierte Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften beschlossen. Im Rahmen dessen werden klinische Prüfungen von Arzneimitteln bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz erlaubt – wenn auch mit Einschränkungen. › mehr

Arzneimittelatlas Medizinischer Fortschritt bleibt bezahlbar

„Allen Befürchtungen zum Trotz bleibt der medizinische Fortschritt bezahlbar“, sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa), bei der Vorstellung des neuen Arzneimittelatlas. Die vom IGES-Institut im Auftrag des vfa erstellte Studie kommt für den Arzneimittelgesamtmarkt 2015 zu dem Ergebnis, dass Einspareffekte durch Patentabläufe und verhandelte Rabatte die Mehrausgaben für Innovationen übersteigen. › mehr

Polypharmazie in der Geriatrie Bittere Pillen

Polypharmazie birgt große Gefahren: Substanzen können gegeneinander arbeiten, einzelne Therapieziele negativ beeinflussen und in Kombination unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. Das Bundesgesundheitsministerium will mit dem nun vorgeschriebenen Medikationsplan Abhilfe schaffen. Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein? › mehr

Regenerative Medizin Forschung für den Patienten

Während sich in den USA die Regenerative Medizin langsam ihren Weg in die flächendeckende Patienten­versorgung bahnt, befindet sie sich in Deutschland noch in der Startphase. Obwohl die Forschung hierzulande an vielen Stellen bereit für die Praxis ist, hemmen fehlende Finanzierung und alte Gesetze die Entwicklung. › mehr

Arzneimittel Rechtsgutachten zu Compassionate Use vorgestellt

Ein pharmazeutisches Unternehmen macht sich nicht strafbar, wenn es sich weigert, ein noch nicht zugelassenes Arzneimittel für ein Compassionate-Use-Programm (CPU) oder einen individuellen Heilversuch herauszugeben. Das stellt ein Rechtsgutachten fest, dass der Jurist Prof. Stefan Huster, Ruhr-Universität Bochum, mit zwei Kollegen im Auftrag der Hilfsstelle für evangelische Pfarrer verfasst hat. › mehr
- Recht
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Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie Register für Biosimilars gefordert

Die Rheumatologen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie begrüßen Biosimilars grundsätzlich. Sie verlangen aber, dass Ärzte diese aufgrund fehlender Langzeitdaten nur unter strenger Kontrolle verordnen sollten. › mehr

Logistik UPS baut Kapazitäten für Healthcare aus

UPS hat die Erweiterung seiner Healthcare-spezifischen Logistik-Kapazitäten angekündigt. Damit investierte das Unternehmen nun in eine Reihe von Lösungen, von denen Pharmazie und klinische Forscher profitieren sollen, wenn es um den weltweiten Transport von sensiblen Materialien und Proben geht. › mehr

Transparenz Industrie legt Zahlungen an Ärzte offen

Etwa 575 Millionen Euro haben die Mitgliedsunternehmen des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller und des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie an Ärzte, andere Fachkreisangehörige sowie medizinische Institutionen/Organisationen bezahlt. Die Summe bezieht sich auf das vergangene Jahr. › mehr

Heute um 22.45 Uhr im ZDF Das Geschäft mit der Krankheit

Medikamente sind ein Milliardenmarkt: 2014 gaben die Deutschen über 33 Milliarden Euro für Arzneimittel aus – so viel wie nie zuvor. Werden wir immer kränker? Oder werden wir krank geredet? „Das Geschäft mit der Krankheit – Wie wir zu Patienten gemacht werden“ ist heute um 22.45 Uhr Thema im ZDF. › mehr

Gesundheitsausschuss Kontroverse um klinische Studien

Ergebnisse aus Tausenden klinischen Studien weltweit werden nicht veröffentlicht und stehen somit der Wissenschaft und der praktischen Medizin nicht zur Verfügung. Das kritisiert Gerd Antes, Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums für evidenzbasierte Medizin, im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Dieser Sichtweise widerspricht der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa). › mehr

Arzneimittelempfehlung Ärzte vertrauen auf die Industrie

Bei der Verordnung von neuen Arzneimitteln vertrauen Ärzte am häufigsten darauf, was ihnen auf entsprechenden – häufig von der Pharmaindustrie finanzierten – Fortbildungsveranstaltungen erzählt wird. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. › mehr

AMNOG-Report 2016 Jedes zweite neue Arzneimittel ohne Zusatznutzen

Weit mehr als 30 Milliarden Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr für Arzneimittel ausgegeben. Damit ist ein Rekordniveau erreicht. Dabei hat nahezu jedes zweite neue Arzneimittel keinen bescheinigten Zusatznutzen für die Patienten. Trotzdem steigen die Verordnungen dieser Wirkstoffe fast genauso stark wie die der Medikamente mit Zusatznutzen. Das sind zentrale Ergebnisse des neuen AMNOG-Reports 2016 von DAK-Gesundheit, die vorgestellt wurden. › mehr

Priscus-Liste Priscus-Medikamente erhöhen Risiko für Klinikeinweisung

Ältere Menschen, die Arzneimittel von der „Priscus-Liste“ einnehmen, werden häufiger ins Krankenhaus eingewiesen. Das zeigt eine neue Studie über den umstrittenen Katalog. In der Tabelle stehen Mittel, die aufgrund des höheren Risikos unerwünschter Arzneimittelwirkungen als potenziell ungeeignet für ältere Menschen eingestuft werden. › mehr

Arzneimittel für seltene Leiden Bei Orphan Drugs an einem Strang ziehen

Eine gemeinsame Strategie von Akademia und pharmazeutischer Industrie, um die Entwicklung von Medikamenten gegen seltene Erkrankungen voranzubringen, fordert die Charité-Ärztin Prof. Annette Grüters-Kieslich. Auf einem Pressegespräch des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) betont sie den hohen Bedarf an Orphan Drugs. › mehr