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Klinikum Fulda Karl Storz stattet 14 Operationssäle aus

Nach knapp zweijähriger Planungs- und Bauphase des Intensiv-, Notfall-, und Operationszentrums (INO-Zentrum) im Klinikum Fulda fand im Mai 2019 ein Tag der offenen Tür statt, an dem knapp 10.000 Besucher die OP-Säle begutachten konnten.

Interessierte und potenziell zukünftige Patienten konnten sich davon überzeugen, dass die OP-Säle mit der neuesten Technologie ausgestattet wurden und neben der optimalen Ergonomie für das OP-Personal die Patientensicherheit an erster Stelle steht. Genau dies beabsichtigten Dirk Jestädt, Leiter der Medizintechnik, und Markus Fischer, Geschäftsbereichsleiter von Einkauf und Materialwirtschaft, als sie im Jahr 2017 den Kontakt zu Herstellern von integrierten OP-Sälen für die Planung des Neubauprojektes suchten. Hierbei wurden die Anforderungen klar definiert: eine zukunftsorientierte und modular aufgebaute IT-Integrationsinfrastruktur für die Bildsteuerung, -dokumentation und -wiedergabe, die Einbeziehung bestehender und zukünftiger bildgebender Modalitäten sowie die Einbindung der klinikseitig genutzten IT-Medizin-Software.

„Wir legten großen Wert darauf, dass das OP-Integrationssystem in die Krankenhausinfrastruktur eingebunden wird, mit zentralisiertem und koordiniertem Zugang zur gesamten Audio-/ Videotechnik im OP. Die bildgebenden Modalitäten wie z.B. Gerätewagen, Mikroskope und C-Bögen sollten per Plug & Play erkannt und mühelos hinzugefügt, entfernt oder nach Bedarf geschaltet werden können“, so Jestädt. „Ebenfalls suchten wir nach einem verlässlichen Partner, welcher uns ein intuitives, flexibles und zukunftssicheres System mit Touch-Bedienung und der Möglichkeit auf Updates anbieten konnte.“

Die Integrations- und Softwarelösungen OR1 von Karl Storz erfüllten die technischen Anforderungen an den OP-Neubau. Es gab jedoch noch weitere Faktoren, die es umzusetzen galt: „Die Experten von Karl Storz haben sich intensiv mit unseren Anforderungen auseinandergesetzt und das Projekt bis zum geplanten Eröffnungstermin im Mai 2019 realisiert, was einer Umsetzungszeit von nur fünf Monaten entspricht. Wir sind sehr froh, mit Karl Storz nicht nur einen Partner gefunden zu haben, der für Qualität und Zuverlässigkeit steht, sondern der auch unseren Erwartungen hinsichtlich Budget und schneller Installationszeiten gerecht werden konnte. Gerade weil das Klinikum Fulda mit mehr als 100.000 Patienten pro Jahr das Zentrum der medizinischen Versorgung in Osthessen darstellt, lagen für uns Sicherheit und Innovation bei der Projektumsetzung im Fokus“, kommentiert Fischer. Auch Daniel Wiegand, der das Neubauprojekt als Gebietsverkaufsleiter OR1 seitens Hersteller leitete, schätzt die Zusammenarbeit: „Durch das sehr gute und ehrliche Verhältnis zur Klinik, insbesondere zum Leiter der Medizintechnik, konnten Herausforderungen schnell erkannt und gelöst werden. Dadurch war die Umsetzung innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens möglich.“

Seit Anfang Juni 2019 ist der OP-Trakt in Betrieb

Die darin verbauten Integrations- und Software-Lösungen KARL STORZ OR1 FUSION und SCENARA unterstützen das erfahrene Operationsteam und verstärken zusätzlich die Sicherheit der Patienten durchworkflowbasierte Arbeitsabläufe, integrierte Anästhesie-Sicherheits-Module sowie konfigurierbare Chirurgie-Checklisten. Optimale 4-K-Bildgebung sorgt für beste Sicht, Videokonferenzlösungen sowie die direkte Raum-zu-Raum Verbindung ermöglichen die Kommunikation mit Experten während der Operation.

Auch nach erfolgreichem Projektabschluss wird Karl Storz weiterhin in engem Kontakt mit dem Klinikum stehen und es mit umfassenden Serviceleistungen unterstützen.

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