Medizinische Fakultät Rostock Intensivpflege kann man jetzt berufsbegleitend studieren

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Die Medizinische Fakultät der Universitätsmedizin Rostock startet den Bachelor-Studiengang Intensivpflege. Zum Wintersemester 2022/2023 können die ersten Studierenden mit dem Bachelor-of-Science-Programm beginnen.

In Rostock kann man jetzt Intensivpflege mit dem Abschluss Bachelor of Science studieren. – © Vadim (stock.adobe.com)

Der neue Studiengang Intensivpflege soll Pflegekräften den akademischen Abschluss Bachelor of Science und damit neue Perspektiven im klinischen und außerklinischen Bereich ermöglichen. Die Medizinische Fakultät der Universitätsmedizin Rostock startet ihren Studiengang zum Wintersemester 2022/2023. Wer das Studium erfolgreich absolviert hat, soll u.a. in der Lage sein,

  • Innovationen in der Intensivpflege anzustoßen,
  • Prozesse zu optimieren und
  • wissenschaftliche Schwerpunkte

zu setzen. Mit dem berufsbegleitenden Studiengang erhalten Pflegekräfte, die eine Karriere im intensivpflegerischen Bereich anstreben, das nötige Rüstzeug um schwerkranke Patientinnen und Patienten noch besser versorgen zu können und sich sowohl wissenschaftlich als auch beruflich neu zu positionieren. „Mit unserem neuen Studienangebot bieten wir unseren engagierten Pflegekräften eine hochspezialisierte Ausbildung und motivieren sie zur akademischen Weiterbildung, durch die sie ganz neue Berufs – und Karrierechancen erhalten“, erklärt Prof. Dr. Emil Reisinger, Dekan und stellvertretender Vorstandvorsitzender der Unimedizin Rostock.

Wer kann sich für den Studiengang bewerben?

Voraussetzung für die Zulassung sind

  • das Abitur,
  • eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf sowie
  • mindestens zwei Jahre Berufserfahrung auf einer Intensivstation.

Anwärter, die keine Hochschulreife haben, können sich bis zum 31. März 2022 für die Hochschulzugangsprüfung bewerben. Der Studiengang ist nicht zugangsbeschränkt. „Die schon jetzt hochspezialisierten Intensivpflegekräfte erhalten dadurch tiefgreifende Fachkompetenzen, beispielsweise bei der Beatmung und im Umgang mit kritisch kranken Patienten. Außerdem können sie mit der akademischen Qualifizierung aktiv an Forschungsprojekten mitwirken“, betont Pflegevorstand Annett Laban. Neben medizinisch-therapeutischem und pflegewissenschaftlichem Wissen sollen die Studierenden auch praktische, soziale und kommunikative Kompetenzen vermittelt bekommen, die sie in besonderem Maße befähigen sollen, verantwortungsvolle Positionen zu übernehmen.

Für Pflegekräfte, die bereits die Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege abgeschlossen haben, verkürzt sich das Studium auf zwei Jahre.

Mix aus Präsenz und Selbststudium

Die berufsbegleitende Qualifizierung beinhaltet Präsenzzeiten und Phasen des Selbststudiums. „Das hat den Vorteil, dass sich die Teilnehmenden ihre Lernphasen neben der täglichen Arbeit zum Großteil flexibel einteilen können“, begründet Laban. Der Studiengang richtet sich an motivierte Intensivpflegekräfte aus allen Regionen Deutschlands.

Weitere Informationen zum Intensivpflege-Studiengang in Rostock finden Sie mit einem Klick hierauf.