Gebäude&Technik -

Hygienekontrolle Intelligente Zutrittsysteme erkennen Temperatur und Masken

Automatic Systems, Hersteller von Personen-Kontrollanlagen, bietet nun smarte Eingangs- und Hygienekontrollen für den Gesundheitsbereich. Die Sensoren erkennen nicht nur Temperatur, sondern auch ob die Person die erforderliche Atemschutzmaske trägt.

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Vorbei sind die Zeiten, an denen wir unsere Liebsten jederzeit und uneingeschränkt in Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern besuchen konnten. Die bisherigen Strukturen und Organisationen ließen kurzfristig nur eine totale Schließung zum Schutz der Risikogruppen zu. Die neusten Lockerungen unterliegen strengen Auflagen. Diese stellt die Einrichtungen vor extreme Herausforderungen. Eingangs- und Hygienekontrollen halten das Pflegepersonal von Ihren dringend benötigten Kernaufgaben ab. So liegt es auch in der Verantwortung eines führenden Herstellers von Eingangskontrollsystemen wie Automatic Systems, schnell auf die aktuelle Situation zu reagieren und eine effektive Lösung auf den Markt zu bringen, um die eigentlichen Helden in Ihrer Arbeit zu entlasten.

Erkennen von Temperatur und Gesichtsmaske

Das Unternehmen hat für seine Eingangskontrollen ein Erkennungssystem entwickelt, das einen maximalen Schutz für Individuen und deren Umfeld verspricht. Das System erkennt mit Sensoren, die Temperatur von Personen und stellt ebenso fest, ob die ggf. erforderliche Gesichtsmaske getragen wird. Sollte die Temperatur nicht im Normbereich liegen oder der Mund-Nasen-Schutz fehlen, geht bei dem Sicherheitsverantwortlichen ein optisches oder akustisches Signal ein. Auf der anderen Seite ist es ebenso möglich, Schleusen samt Erkennung mit einem Zutrittskontrollsystem zu nutzen. In diesem Fall erfolgt die Freigabe neben der Authentifizierung zusätzlich aufgrund der Temperatur und der Gesichtsmaske. So werden zum einen Mitmenschen geschützt und zum anderen wird nur ein stiller Alarm ausgelöst – die Schleuse verhindert lediglich den Zutritt und informiert bei Bedarf Personal.

Personen im Gebäude zählen

Neben der reinen Erkennung kann das System mit bewährten Vereinzelungsanlagen, wie z.B. Drehsperren der Serie "TriLane" oder Sensorschleusen der Serie "SlimLane" und der Software "SmartTouch" kombiniert werden. Dies ermöglicht auch eine Zählung der sich im Gebäude befindlichen Personen. Bei Überschreitung der maximalen Personenzahl wird der Eingang gesperrt. Hierbei kann Automatic Systems auf Erfahrungen aus ähnlichen Projekten aus dem Bereich des Brandschutzes zurückgreifen.

Intelligente Eingangsschleuse

Speziell in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen gilt es nach wie vor, jegliche Ansteckungsgefahr zu minimieren. Dabei soll der Tagesbetrieb soweit wie möglich aufrechterhalten bleiben und jegliche Erkennung möglichst unauffällig integriert werden. Mit der Sensorschleuse "SlimLane" stehen beispielsweise Lösungen zur Verfügung, bei der hier, aber auch in Geschäften und Supermärkten, die Sperre immer offen steht und nur schließt, wenn jemand mit Temperatur oder ohne Maske eintritt bzw. die maximale Anzahl an Personen im Gebäude erreicht ist. Anstelle der Schließung kann alternativ eine Benachrichtigung an einen Mitarbeiter erfolgen.

Bestehende Drehsperren nachrüsten

Die Detektionslösung stellt eine sinnvolle Ergänzung zu "SlimLane", "SmartLane" und "TriLane" dar, bei der die bestehende Anlage unkompliziert nachgerüstet wird. Die Sensorschleuse "SlimLane" ist ebenso wie die Monitoringlösung ein selbsterklärendes und intuitiv zu bedienendes Produkt, das nur autorisierten Personen den Zutritt zu ausgewählten Bereichen ermöglicht. Es besteht aus ein- oder doppelflügeligen Glastüren und einem Detektionssystem. Nach der erfolgreichen, sekundenschnellen Authentifizierung öffnen sich die Türen in Durchgangsrichtung. Je nach Einsatzort sind unterschiedliche Breiten und Glashöhen erhältlich, so dass für jede Umgebung die optimale Lösung gefunden wird. Dank unterschiedlicher Betriebsmodi werden zum einen gewaltsame Öffnungsversuche verhindert und dennoch die Fluchtwegregelung eingehalten.

Zutritte authorisieren

Die Serie "SmartLane" zeichnet sich durch verschiedene Sicherheitsstufen mit einer hohen Detektionsrate aus, um nicht autorisierten Zutritten entgegenzuwirken. Zum Einsatz können berührungslose Kartenleser, biometrische Leser oder andere Authentifizierungssysteme kommen, die für einen hohen Sicherheitslevel sorgen. Auch hier wird immer nur einer Person der Zutritt gewährt, gewaltsamen Öffnungsversuchen mit einer mechanischen Verriegelung entgegen gewirkt sowie der Fluchtweg im Ernstfall freigehalten. Es stehen verschiedene Durchgangsbreiten und –höhen zur Verfügung.

Bei einem hohen Personenaufkommen mit gleichzeitig geringem Platzangebot ist die Drehsperre "TriLane" die richtige Wahl. Das dreiarmige Modell eignet sich für den Innen- und Außeneinsatz und bietet einen idealen Schutz für Banken, Versicherungen, Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Sportzentren. Kriech- und Klettervorgänge werden unmittelbar erkannt, so dass niemand Unbefugtes Zutritt bekommt.

Sichere Umgebung schaffen

In Kombination mit dem Erkennungssystem bieten die ausgewählten Sicherheitssperren einen umfassenden Schutz nicht nur vor Fremden, sondern auch vor Personen, die sich nicht an die aktuellen Regeln halten. Das Erkennungssystem für Temperatur und Masken ist sowohl als stand-alone Lösung verfügbar als auch mit anderen Systemen zur Zählung kombinierbar. Allen Sensorschleusen gemein ist, dass sowohl der Sicherheitsabstand eingehalten wird, da immer nur eine Person pro Authentifizierung eintreten kann. Weiterhin erfolgen der Zutritt und die Bedienung berührungslos. Die Lösung ist gemäß der Datenschutzgrundverordnung ausgelegt und erfüllt optional die Anforderungen für Flucht- und Rettungswege in Anlehnung an DIN EN13637. Es wird zwar nicht der Gesundheitszustand einer Person erkannt, aber es stellt eine zeitgemäße Möglichkeit dar, Mitarbeitende, Kunden und Besucher zu schützen und zu einer gesunden Umgebung beizutragen.

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