Kalkulationsteilnahme InEK verpflichtet 40 neue Kliniken zur Datenlieferung der Fallkosten in 2017

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Krankenhausgesetzgebung

Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat 40 Krankenhäuser ausgelost, die ab 2017 bei der InEK-Kalkulation mitmachen müssen. In den nächsten Tagen soll eine Videoaufzeichnung der Ziehung veröffentlicht werden.

Insgesamt seien 50 Krankenhäuser in der Lostrommel, daraus zog das InEK 40. Es handelt sich bei den Kliniken um Häuser, die entweder in privater oder freigemeinnütziger Trägerschaft sind und deren DRG-Leistungsspektrum laut InEK einen hohen Beitrag zur Verbesserung der InEK-Kalkulation leisten könnte. Die Verpflichtung zur Kalkulationsteilnahme aus der ersten Ziehung erstrecke sich auf die Datenjahre 2016 bis 2020 (Kalkulationsteilnahme 2017 bis 2021).

InEK zufolge erhalten die 40 gezogenen Krankenhäuser in den kommenden Tagen eine individuelle Information mit Angaben zu den mit der Verpflichtung verbundenen Arbeiten, den Voraussetzungen einer erfolgreichen Kalkulationsteilnahme sowie den damit verbundenen Sanktionsregelungen.

Hintergrund

Im Krankenhausstrukturgesetz ist festgehalten, dass das InEK Krankenhäuser verpflichten kann, bei der Kalkulation der Fallkosten mitzumachen und die Daten dem InEK zur Weiterentwicklung des DRG-Systems zur Verfügung zu stellen.