Aus dem Markt -

Coronavirus Hygienische Versorgung mit Arbeitskleidung

Hygiene ist in der Corona-Pandemie wichtiger denn je. Auch die Ausgabe von Arbeitskleidung erreicht eine hohe Brisanz als Folge der Verbreitung des neuartigen Coronavirus. Die Ausgaberäume stellen eine Herausforderung dar, da sie stark frequentiert sind.

Bei einer manuellen Lagerung nehmen die Mitarbeiter oft so viel Bekleidung mit wie geht, da die Versorgung nicht sicher ist, die Räume oft zu weit weg bzw. zu klein und schlecht belüftet sind. Wenn die Bekleidung in offenen Stapeln liegt, führt das zu händischen Kontakten, Tröpfchen in nächster Nähe und Unordnung. Die Einhaltung eines Abstands von 1,5 m ist praktisch unmöglich. Das bedeutet, dass die hochwertige Hygienekette in der Wäscherei am Ort der Nutzung unterbrochen wird. 

Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte bereits 1997 eine Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention, darunter Empfehlungen für die Berufsbekleidung: „ Die Vorrats- und Lagerräume müssen ausreichend groß, gut belichtet bzw. beleuchtet sein. Die Einrichtung muss eine staubgeschützte Lagerung (Schränke) ermöglichen. Eine räumliche Nähe zum Arbeitsraum – rein – hat funktionelle Vorteile“.

Einhaltung der RKI-Richtlinien

Mit Polytex Kleiderausgabeautomaten kann jede Klinik die RKI-Richtlinien und den RABC Standard EN 14065 (Risk Analysis and Biocontamination Control) erfüllen. Der hygienische Kreislauf bleibt sichergesellt. Immer häufiger wird es als Pflichtkriterium in EU-Ausschreibungen für Wäscheausgabesysteme verlangt und löst die offene Lagerung ab.

Das System kombiniert die berührungslose Entnahme mit einer einmaligen Stapelbeladung. In den Ausgabeautomaten können rund 800 Artikel mit 30 Varianten staubfrei, ohne händische Kontakte und mit minimalem Platzbedarf gelagert werden. Die Beladung erfolgt von vorne. Dabei kann das Versorgungspersonal mit einer Händedesinfektion die Beladung hygienisch bestmöglich in Minuten erledigen. Der erforderliche Abstand von den Menschen untereinander kann so sichergestellt werden. Jeder Nutzer holt seine Bekleidung einzeln aus dem System. Der Sicherheitsabstand kann einfach mit einer Bodenmarkierung sichtbar gemacht werden - effektiver Schutz für Ärzte und Pflegefachpersonen nicht nur in Krisenzeiten.    

Die Teileverfolgung ist ebenfalls wichtig, um die Wechselregeln einzuhalten. Ärzte und Pflegefachpersonen bekommen nur die Artikel überreicht, die im Rahmen des Kontos verfügbar sind. Unerlaubte Entnahmen werden an der Quelle verhindert und die genaue Teileverfolgung wird mit hoher Präzision auch ohne RFID-Lesung möglich.

Kleiderausgabeautomaten wie das Polytex System sind Teil des Hygienekonzepts in Krankenhäusern. Rund 300 Ausgabeautomaten sind rund um Deutschland und in der Schweiz im Einsatz. Die jetzige Krise führt zu einer stark steigenden Investitionsbereitschaft. Dabei amortisiert sich die Anschaffung in der Regel durch die Eliminierung von Schwund und Nachkauf, Bestandsreduzierung und zeitsparende Logistik innerhalb von 36 Monaten. Meist kann die Installation ohne aufwändige Raumbauten erfolgen. Die Anlagen können in Eigenregie angeschafft, geleast oder mit dem Polytex Rental System langfristig gemietet werden.

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