Honorarbelegärzte sollen gleichbehandelt werden

Zur 84. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) sind die Minister und Senatoren für Gesundheit der 16 Bundesländer Ende Juni zusammengekommen, um u.a. Änderungen im Krankenhausentgelt-Gesetz zu diskutieren.

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„Es ist nicht einzusehen, warum beispielsweise ein auf dem Land niedergelassener Orthopäde, der zusätzlich als Belegarzt seine Patienten im nahegelegenen Krankenhaus betreut, für diese Tätigkeit im Gegensatz zu seinen dort angestellten Kollegen beim Honorar einen Abschlag von 20 Prozent in Kauf nehmen muss“, sagt der Hessische Sozialminister und Vorsitzende der Gesundheitsminister-Konferenz (GMK), Stefan Grüttner. Diese derzeit bestehende Regelung laufe zudem allen Anstrengungen zuwider, die ärztliche Versorgung in strukturschwachen Regionen zu sichern. „Hier muss die Bundesregierung dringend eine Änderung im Krankenhausentgelt-Gesetz vornehmen“, fordert der GMK-Vorsitzende. Nach dem Willen der Ministerkonferenz soll die Kürzung in zwei Schritten zurückgenommen werden.