Digitalisierung -

Telematikinfrastruktur HEK führt elektronische Gesundheitsakte ein

Die Hanseatische Krankenkasse (HEK) führt die elektronische Gesundheitsakte (eGA) von IBM für ihre Kunden unter dem Begriff „smarthealth“ ein und erweitert damit die bereits bestehende HEK Service-App.

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Mit smarthealth bietet die HEK ihren Kunden in Form der IBM eGA die Möglichkeit, persönliche Gesundheitsdaten digital an einem Ort mit hohem Sicherheitsniveau zu speichern und selbst zu managen. Der Ausbau von smarthealth um die elektronische Patientenakte ePA soll zum 1. Januar 2021 erfolgen. Der Zugang erfolgt einfach und schnell über die HEK-Service-App, die Nutzung ist für Kunden kostenfrei.
Die persönliche Gesundheitsakte smarthealth wird durch IBM bereitgestellt und innerhalb Deutschlands gehostet. Sie bietet Versicherten durch die Verfügbarkeit der individuellen Daten an einem Ort die Chance für bessere Betreuung.

IBM als Kooperationspartner

„Mit der IBM haben wir einen Partner gefunden, der zu uns passt: innovationsfreudig, zukunftsorientiert und zuverlässig. Die Nutzerfreundlichkeit durch den bequemen Zugang über das Smartphone und gleichzeitig keine Kompromisse beim Thema Datensicherheit einzugehen, war Grundlage unserer Entscheidung für die eGA.“, so Torsten Kafka, Vorstand der Hanseatischen Krankenkasse.
„Die Entscheidung der HEK zur Einführung der elektronischen Gesundheitsakte ist ein wichtiger Meilenstein, der ihren Kunden enorme Vorteile in der langfristigen Verwaltung und aktiven Steuerung ihrer Gesundheitsdaten bringen kann“, kommentiert Ronald Fritz, Partner IBM Gesundheitsplattform, IBM Global Business Services.

Der Versicherte steht im Fokus

Mit smarthealth haben HEK-Kunden über die HEK Service-App direkten Zugriff auf ihre persönlichen Gesundheitsdaten und medizinischen Informationen auf ihrem Smartphone. smarthealth bietet eine Übersicht der ärztlichen Behandlungen, Medikamente, Impfungen, Diagnosen und, wenn vom Anwender hochgeladen, auch Röntgenbilder.
Egal ob im Urlaub, beim Arztwechsel oder im Krankenhaus, HEK-Kunden haben ihre Gesundheitsdaten auf ihrem Smartphone damit stets zur Hand. Dadurch können Doppeluntersuchungen vermieden und Behandlungsabläufe effizient organisiert werden.

Sicherheit hat Priorität

Einen Zugang zu smarthealth erhalten HEK-Kunden nach digitaler Identifizierung ausschließlich über die HEK Service-App. Diese ist mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung gegen missbräuchlichen Zugriff geschützt. smarthealth ist mit den jeweils aktuellen Verschlüsselungsmethoden gesichert. Die Daten werden inhaltsverschlüsselt (End-to-End) auf Servern bei IBM gespeichert, die in Deutschland in einer besonders geschützten Infrastruktur stehen. Nur HEK-Kunden selbst können ihre eigenen Daten lesen. Weder die HEK noch die IBM oder die behandelnden Ärzte können die Daten einsehen. Die Entschlüsselung der Daten erfolgt erst auf dem Server, einsehbar über das Smartphone und nur der HEK-Kunde bestimmt dann, mit wem er welche Informationen teilt.

Weitere Informationen über die elektronische Gesundheitskarte der HEK finden Sie auf den Internetseiten der Krankenkasse sowie des Kooperationspartners IBM.

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