Heftarchiv

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Jahrgangssuche
Alle Heftausgaben des Jahrgangs 2019
Ausgabe 09/2019
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Wer den Fernseher einschaltet oder die Tageszeitung aufschlägt, kommt um Krisenmeldungen nicht mehr herum – mangelnde medizinische Versorgung auf dem Land, überlastete Notfallaufnahmen, Keime in Krankenhäusern, Tote nach Operationen durch vergleichsweise ungeübte Ärzte …
Da wird schon flau im Magen, wer gar nicht Patient ist. Kein Wunder also, dass man als Bürger erst recht genau hinschaut, wenn plötzlich doch eine private Diagnose im Raum steht und gar ein Eingriff naht: Aufklärung und sichere Informationsquellen sind gefragt.
Doch der zunehmend mündige Patient und Heimbewohner hat noch viel mehr Erwartungen, Fragen, Sorgen und Beschwerden. Der „Monitor Patientenberatung 2018“ etwa kritisierte, dass es für Orientierung im Gesundheitssystem mehr Transparenz braucht – die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, erläutert im Interview, dass und wie alle Akteure noch besser werden müssen. So ruhen auf dem geplanten Modell der Patientenlotsen große Hoffnungen – welche Chancen diese Initiative böte, lesen Sie ab Seite 32. Erfahrungen zur Arzt-Patienten-Beziehung aus erster Hand beschreibt Heiko Burrack, der vor mehr als 25 Jahren eine Niere transplantiert bekam.Und schließlich geht es um das „Beschwerdetelefon Pflege“, das in Hamburg als Frühwarnsystem für die Branche und somit auch für die Politik gilt.

Ausgabe 07-08/2019
In dieser Ausgabe berichtet die Redaktion über das Topthema:

Warum Spezialisierung das Heilmittel ist
Glaubt man einschlägigen Reports rund um die Entwicklung der Krankenhauslandschaft, weht ein Zauberwort durch Zahlen und Fakten: Spezialisierung. Sie soll insbesondere für eine bessere Behandlung der Patienten sorgen, etwa auch, indem es in den auf einigen Fachgebieten eher „ungeübten“ Häusern zu weniger Todesfällen kommt. Schließlich hat Deutschland eh zu viele Kliniken, sollen Strukturen gestrafft und Ausgaben gesenkt werden. Das Ziel hat nur einen Haken: Es ist in Flächenländern schwer umsetzbar und könnte zu Lasten einer Grundund Regelversorgung gehen.
Im Interview mit HCM erläutert Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg genau diesen Spagat, einerseits eineSpezialisierung und Konzentration von hochkomplexen stationären Leistungen zu ermöglichen, andererseits die allgemeine Versorgung zu gewährleisten. Prof. Dr. med. Martin Hansis, Honorarprofessor für Krankenhausmanagement, zeigt auf, wie beispielsweise und ob der Widerspruch aus wohnortnaher Krankenhausversorgung und zeitgemäßer Therapie zu überwinden ist. Dabei ist es mit Spezialisierung allein manchmal nicht getan: Am Beispiel der Geriatrie tut sich nämlich ein ganzes Füllhorn auf, um ein ausreichendes oder gar ideales Knowhow für ein einziges Fachgebiet überhaupt zu erreichen – was, so Experten, nur mit mehr Interprofessionalität funktioniert.