Christoph-Lohfert-Stiftung Hamburger Modell gewinnt Lohfert-Preis 2021

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Im Rahmen des Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses hat die Christoph-Lohfert-Stiftung das Lohfert-Preisträger-Projekt 2021 „Das Hamburger Modell – Integrierte und koordinierte Versorgung von Menschen mit schweren psychotischen Erkrankungen“ ausgezeichnet.

Die Stiftung ehrt seit 2013 innovative Projekte zur Verbesserung der Patientensicherheit und -orientierung mit dem Lohfert-Preis. – © Christoph Lohfert Stiftung

Das preisgekrönte Projekt „Das Hamburger Modell – Integrierte und koordinierte Versorgung non Menschen mit schweren psychotischen Erkrankungen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Lambert und Prof. Dr. Anne Karow, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wurde in einer digitalen Verleihung im Rahmen des Gesundheitswirtschaftskongresses ausgezeichnet. Im Preisträger-Film präsentiert Projektleiter Prof. Dr. Martin Lambert das Projekt digital, eingeführt vom GWK-Kongresspräsidenten Prof. Heinz Lohmann und flankiert durch Grußworte von Prof. Dr. Claudia Schmidtke, MdB, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Dr. Regina Klakow-Franck, Schirmherrin des Lohfert-Preises.

Das Hamburger Modell

Das sogenannte Hamburger Modell ist ein Referenzmodell für die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Teil des schweregradgestuften Gesamtversorgungsmodells „RECOVER“.

https://www.youtube.com/watch?v=5LocMCHBVVE

Das ist der Lohfert-Preis

Der Lohfert-Preis wird seit dem Jahr 2012 ausgeschrieben. Das Ziel ist die Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung der Patientensicherheit und -orientierung. Das Ausschreibungsthema des diesjährigen Lohfert-Preises lautete „Patient im Mittelpunkt – Integrierte Therapiekonzepte und Versorgungsformen der Zukunft“. Der Preisträger 2021 wurde von einer unabhängigen Jury mit Vertretern und Vertreterinnen aus dem Gesundheitswesen aus 126 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt und darf sich über ein Preisgeld von 20.000 Euro freuen. Als Gastjuror nahm Prof. Dr. oec. Volker Amelung, Professor für internationale Gesundheitssystemforschung und langjähriger Experte für Integrierte Versorgung, an der Arbeit der Jury teil.