Grundsteinlegung für Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention

Der Bund und das Land Rheinland-Pfalz fördern das Bauprojekt, für das ein Gesamtvolumen von 34 Millionen Euro veranschlagt ist.

Norbert Schachtner von Henn Architekten, LBB-Geschäftsführer Holger Basten, Prof. Norbert Pfeiffer, Doris Ahnen, Götz Scholz, Prof. Ulrich Förstermann, Prof. Georg Krausch und Prof. Hansjörg Schild (von links). – © Markus Schmidt

Ziel ist es, am PKZI eine Forschungsstruktur zu etablieren, in der die Ergebnisse der immunologischen Grundlagenforschung zu den Ursachen ineffizienter Reaktionen des Immunsystems bei Krebs und chronisch infektiösen Erkrankungen in immuntherapeutische Anwendungen münden.

Im Paul-Klein-Zentrum entstehen modernste Labore und Büros, in denen Arbeitsgruppen verschiedener Institute und Kliniken der Universitätsmedizin Mainz, die dem Forschungszentrum Immunologie (FZI) angehören, Seite an Seite zusammenarbeiten werden. Sie beschäftigen sich dann mit Fragen zu Mechanismen der Immunregulation und der Optimierung von Immuntherapien. Zum FZI zählen Wissenschaftler aus den Bereichen Immunologie, translationale Immunologie, medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Virologie, Neurologie, Molekulare Medizin, dem Zentrum für translationale Onkologie (TRON), der Hautklinik sowie der I. und III. Medizinischen Klinik und Poliklinik.

„Bei der Mainzer Immunologie handelt es sich um ein auch im bundesweiten Vergleich herausragendes Forschungszentrum. Exzellente Ideen und große Expertise treffen hier aufeinander, wobei die optimale Versorgung von Patienten im Mittelpunkt steht. Ein Bau wie das Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention ist deshalb nicht nur ein Gebäude aus Beton und Glas, sondern immer auch eine sichtbar gewordene Zielsetzung: Indem Forscher ihr Wissen in diesem Neubau optimal bündeln und austauchen können, trägt das Zentrum zu einer verbesserten Krankenversorgung bei“, so Wissenschaftsministerin Doris Ahnen.