Kliniken Essen-Mitte/Telekom Gemeinsam zum Smart Hospital

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Digitalisierung

Die Kliniken Essen-Mitte arbeiten in einer Partnerschaft mit der Telekom daran, zum digitalen Krankenhaus zu werden. So soll es z.B. bald ein einheitliches IT-System für alle angeschlossenen Häuser geben.

Die Kliniken Essen-Mitte sind gemeinsam mit einem Partner aus der Industrie auf dem Weg zum Smart Hospital. – © macrovector (stock.adobe.com)

Die Kliniken Essen-Mitte (KEM) und die Telekom Healthcare Solutions haben laut einer aktuellen Pressemitteilung eine Partnerschaft über zehn Jahre vereinbart, um die Digitalisierung der Krankenhäuser (Smart Hospitals) fortzusetzen. Die Telekom werde dazu sowohl an den Essener Klinikstandorten

  • der Evangelischen Huyssens-Stiftung in Huttrop und
  • im Knappschaftskrankenhaus in Steele

das bestehende Krankenhausinformationssystem i.s.h.med durch iMedOne ersetzen. Im Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden, das seit Anfang 2017 zum Verbund gehört, ist das KIS nach Aussage der Telekom bereits im Einsatz.

Vorteil der Umstellung: Alle Patientendaten werden über die App iMedOne Mobile für alle Ärzte und Pflegekräfte jederzeit mobil und in Echtzeit abrufbar sein. Und das gemäß der Datenschutz- und Datensicherheitsstandards. Telekom Healthcare Solutions will durch die konsequente Zusammenführung und digitale Erfassung aller medizinischen, pflegerischen und administrativen Prozesse die Basis für die Volldigitalisierung der KEM legen. „Durch das neue System werden unsere Prozesse beschleunigt und vereinfacht sowie die Ärzte und Pflegekräfte von unnötiger Administration entlastet. Zudem wird die Versorgungssicherheit erhöht“, erklären die KEM-Geschäftsführer Horst Defren und Dr. Frank Mau. „Im Ergebnis haben wir auch mehr Zeit für die Patienten.“ In Kürze wird HCM mit den beiden Digitalisierungspraktiern sprechen, das Interview dazu finden Sie voraussichtlich in der Juni-Ausgabe.

Elektronische Patientenakte und Smart Hospital

Zu den ersten Schritten des Projekts gehören die Zusammenfassung aller Patientendaten in einer elektronische Patientenakte, ein KEM-weites digitales Terminmanagement sowie eine digitale Erfassung aller Medikamentengaben und Befunde. In den weiteren Ausbaustufen werden die KEM sich mit Arztpraxen und Kooperationspartnern digital vernetzen. Zudem wolle man in den Kliniken auch sogenannte intelligente Software-Systeme, z.B. Diagnose-Software und medizinische Expertensysteme, einsetzen und damit zu Smart Hospitals werden .

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Kliniken Essen-Mitte bei der Digitalisierung langfristig unterstützen können. Davon werden auch die Patienten profitieren“, erklärt Arndt Lorenz, Geschäftsführer THS.

Über die Kliniken Essen-Mitte

Die Kliniken Essen-Mitte gehören mit ihren drei Standorten in Essen, 22 Fachabteilungen, rund 1.000 Planbetten und rund 2.500 Mitarbeitern zu den medizinischen Spitzenversorgern der Region Ruhr.