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St.-Elisabeth-Gruppe Gehaltsaufschlag für Pflegefachkräfte – aktualisiert

Mit einem freiwilligen Aufschlag auf das Gehalt wirbt die St.-Elisabeth-Gruppe im Ruhrgebiet um Pflegefachkräfte für ihre Krankenhäuser.

"Es ist uns wichtig, dass die Attraktivität des Berufes auch durch höhere Gehälter steigt", sagt Geschäftsführer der St.-Elisabeth-Gruppe Theo Freitag. Die Gehaltsaufstockung um fünf Prozent zahlt die St.-Elisabeth-Gruppe ihren Fachpflegekräften – also Pflegern, die nach ihrer dreijährigen Ausbildung eine ergänzende zweijährige Fachweiterbildung absolviert haben. Die Mehrausgaben will das Unternehmen durch Einsparungen beim Einkauf finanzieren.

"Für uns ist diese Gehaltserhöhung nur der erste Schritt! Dabei darf es nicht bleiben", sagt Freitag. „Mehr können wir derzeit alleine als St. Elisabeth Gruppe leider nicht stemmen. Wir sind aber der Überzeugung, dass alle Pflegekräfte kurzfristig besser bezahlt werden müssen. Pflegekräfte sind hervorragend ausgebildet und versorgen Patienten mit hoher pflegerischer und menschlicher  Kompetenz. Bereits mit der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist die Pflege eine sehr qualifizierte Berufsgruppe, die sich zudem vermehrt besonderen körperlichen und psychischen Herausforderungen gegenüber sieht. Es darf auch nicht vergessen werden, dass 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche im Schichtbetrieb gearbeitet wird.“ Deshalb fordert die Geschäftsleitung der Einrichtungsgruppe, dass sich die Politik in die Weiterentwicklung der Gehälter einbringt.

Auch die Weiterbildung wird gefördert

Pflegekräfte haben nach Ansicht von Freitag nicht nur eine sehr gute und umfassende Grundausbildung. Für viele Bereiche sei eine intensive und spezialisierte Weiterbildung wichtig. Lebenslanges Lernen und besondere Fachkenntnisse spielen dabei eine bedeutende Rolle für eine exzellente Versorgung der Patienten. Die St. Elisabeth Gruppe unterstütze dieses seit Jahren durch die vollständige Finanzierung der zusätzlichen zweijährigen berufsbegleitenden praktischen und theoretischen Weiterbildung ihrer Pflegekräfte.

Landesweit gibt es nach Angaben der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen keine andere Klinik, die einen solchen Weg geht.

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