Forschung -

igv Köln/praxisHochschule Forschungspreis Gender-Gesundheit für Bachelor-Arbeiten

Auf dem Bundeskongress für Gender-Gesundheit wurden in Berlin zum ersten Mal Abschlussarbeiten mit dem Forschungspreis Gender-Gesundheit gemeinsam mit dem Institut für Gesundheits- und Versorgungsforschung der praxisHochschule Köln (igv Köln) ausgezeichnet.

Die parlamentarische Staatssekretarin und Schirmherrin des 3. Bundeskongresses Gender-Gesundheit Ingrid Fischbach machte bei der Veranstaltung in Berlin deutlich, dass ohne eine geschlechtersensible Herangehensweise heute qualitativ gute und effektive Gesundheitspolitik kaum noch denkbar ist. „Nicht nur Frauen, sondern Frauen und Männer stehen mit ihren biologischen, sozialen, psychologischen, umweltbezogenen und kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Fokus zukunftsgerichteter medizinischer Versorgung und Prävention.“ Anlass genug, den ersten Forschungspreis Gender-Gesundheit ins Leben zu rufen, der am Abend des ersten Tages des Bundeskongresses für Gender-Gesundheit in Berlin erstmalig verliehen wurde.

Gesundheitswesen an gesellschaftliche Anforderungen anpassen

Prof. Clarissa Kurscheid, Studiengangsleiterin an der praxisHochschule und Leiterin des igv Köln: „Für ein leistungsfähiges Gesundheitswesen müssen wir die Strukturen auch an sich wandelnde gesellschaftliche Anforderungen anpassen. In diesem Zusammenhang fördert das Institut für Gesundheits- und Versorgungsforschung der praxisHochschule Projekte von jungen Menschen zum Thema Genderforschung.“

Zwei Sieger ausgezeichnet

Insgesamt wurden neun Abschlussarbeiten aus den Fachbereichen der Medizin, Pharmazie, Pflege, Soziologie, Gesundheitsökonomie und Politikwissenschaften eingereicht. Die Jury hat dieses Jahr zwei Teilnehmer zu Siegern erklärt, die sich den ersten Platz teilen:

  • Sarah Hiltner, Absolventin an der Humbold-Universität zu Berlin, beeindruckte die Jury mit Ihrer Bachelorarbeit „Repräsentation von Geschlecht in Kardiologie-Büchern. Darstellungen von Geschlecht und Gender in der Medizin am Beispiel des Herzinfarkts.“
  • Nils Greif, Absolvent an der Universität Bielefeld, widmete sich in seiner Masterarbeit dem besonderen Thema „Der Gesundheitslebensstil von Vätern – Veränderungen gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen durch die Vaterschaft unter Berücksichtigung subjektiver Theorien von Gesundheit ."
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