Politik -

Förderprogramm: Innovative Produkte im Krankenhaus entwickeln

Mit einem neuen Förderprogramm will das Bundesforschungsministerium die Zusammenarbeit von Krankenhäusern und Medizintechnikunternehmen vorantreiben. Projektpartner können Fördergelder in Höhe von bis zu 75.000 Euro bekommen. Im November ist Bewerbungsschluss.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit "Aufbau von Industrie-in-Klinik-Plattformen zur Entwicklung innovativer Medizinprodukte" ein neues Förderprogramm aufgelegt. Dadurch will das Ministerium die Zusammenarbeit von Krankenhäusern und Medizintechnik bei der Entwicklung von innovativen Produkten fördern. So sollen sogenannte Industrie-in-Klinik-Plattformen aufgebaut werden. Dabei sollen Medizintechnikunternehmen gemeinsam mit den Kliniken in den Einrichtungen an Produktentwicklungen arbeiten.

Kurze Wege statt räumlicher Distanz – so lautet die Devise. So soll zum einen der fachliche Austausch zwischen Unternehmern und Klinikern gefördert werden. Zum anderen soll durch diese Arbeitsweise die Produktentwicklung stärker als bisher am tatsächlichen Versorgungsbedarf und -ablauf ausgerichtet werden.

Wer mitmachen kann

Zur Zielgruppe des Förderprogramms gehören sowohl junge und etablierte Unternehmen als auch Krankenhäuser und Plattformbetreiber. Teilnehmende Projekte können für zwei aufeinanderfolgende Projektphasen eine Förderung erhalten.

In der Konzeptphase können die Konsortien Konzept, Struktur, Geschäftsmodell und erste Projektideen für ihre Industrie-in-Klinik-Plattform entwickeln. Diese Phase fördert das BMBF mit maximal 75.000 Euro über sechs Monate.

Aus 20 Konzeptskizzen werden anschließend die Industrie-in-Klinik-Plattformen für die Erprobungsphase ausgewählt.

Die Plattformen können dann erste Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Form von Einzel- oder Verbundprojekten modellhaft erproben. Dafür können sie bis zu drei Jahre gefördert werden. Dabei werden die Fördergelder für den Aufbau der Plattformen sowie die Vorhaben anteilig gezahlt.

Bewerbungsschluss nicht verpassen

Projektpartner, die eine Bewerbung mit Konzeptskizzen einreichen möchten, haben dafür bis zum 30. November 2014 Zeit – denn dann ist Bewerbungsschluss.

Mehr zum Förderprogramm lesen Sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Persönlich können Sie sich aber auch beim Projektträger, dem VDI Technologiezentrum per E-Mail pt_gesundheitswirtschaft@vdi.de oder per Telefon unter 030/275 95 06 41 informieren.

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