PsychVVG Fixkostendegressionsabschlag – 35 Prozent auf Landesebene

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Der Bundestag hat mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) eine gesetzliche Regelung des Fixkostendegressionsabschlags (FDA) getroffen – bei 35 Prozent liegt dieser nun auf Landesebene.

Im Vorfeld um die Festlegung des Wertes hatte es hitzige Debatten zwischen den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft gegeben. Für die kommenden zwei Jahre (2017 und 2018) wurde der FDA nun auf 35 Prozent festgelegt, für den erhöhten Abschlag gelten auf Ortsebene 50 Prozent.

Durch die gesetzliche Regelung sollen weit auseinander liegende Verhandlungspositionen zur Abschlagshöhe, langwierige Verhandlungen sowie Schiedsstellenverfahren vermieden werden, lautet die Begründung des Gesetzgebers.