Pflege -

Finanzierung des 3. Umschulungsjahres in der Altenpflege ist gesichert

Für zehn Handlungsfelder wurden konkrete Zielvereinbarungen unter Einbeziehung weiterer Partner wie dem Deutschen Pflegerat e.V. (DPR) entwickelt. Ziel ist es, die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege zu fördern und die Attraktivität des Berufes zu erhöhen.

Finanzierung des 3. Umschulungsjahres in der Altenpflege ist gesichert

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) begrüßte die Einigung: "Die Finanzierung des dritten Umschulungsjahres ist eine wichtige Voraussetzung, um mehr Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen. In absehbarer Zeit werden in Deutschland mehr pflegebedürftige Menschen leben. Wir wollen, dass diese Menschen eine qualitativ hochwertige und gute Pflege erhalten." Daher könne man es sich nicht leisten, dass diejenigen, die in den Pflegeberuf wechseln wollen, an der Finanzierung scheitern. Auch der DPR, Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens e.V., begrüßt die Einigung zur Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive. Die darin angestrebte Erhöhung der Ausbildungszahlen in der Altenpflege um zehn Prozent pro Jahr sei ein wichtiger Beitrag dazu, dem schon bestehenden und sich ausweitenden Pflegenotstand entgegenzutreten. Gleiches gelte für die vereinbarte Finanzierung des dritten Umschulungsjahres durch die BA. "Dies entspricht unseren Forderungen. Die bislang fehlende Finanzierung des dritten Umschulungsjahres hatte sich als großes Hemmnis erwiesen", sagte Andreas Westerfellhaus, DPR-Präsident. Hier habe man seit Langem – auch im Rahmen der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive – auf Nachbesserung gedrängt. Gerade die Sicherstellung der Finanzierung der Ausbildung sei elementare Voraussetzung, den Herausforderungen des steigenden Pflegebedarfes gerecht zu werden.

"Weitere Schritte müssen folgen", so Westerfellhaus. Das versprochene Berufsgesetz für die Pflege müsse endlich auf den Weg gebracht werden. Ein modernes Berufsgesetz für die Pflege sei ein wesentlicher Baustein für die Lösung des Pflegenotstands. Der DPR fordert hier weiterhin eine generalistische Ausbildung mit Schwerpunktsetzung. Die Vorschläge für das Berufsgesetz lägen auf dem Tisch. Die Umsetzung müsse nun forciert werden.

Weitere Informationen unter: http://www.bmg.bund.de/

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