Coronavirus FAQ zum Schnelltest für Pandemie-Atemschutz

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Ein neuer Schnelltest der EU prüft Atemschutzmasken auf ihren Schutz vor dem Coronavirus. Doch er warf auch einige Fragen auf. Diese beantwortet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) nun in einem neu veröffentlichten FAQ.

Mundschutz
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) beantwortet in einem FAQ die wichtigsten Fragen zum neuen Schnelltest für Atemschutzmasken der EU. Dieser Test überprüft auch die Eignung im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. – © Robert Kneschke (stock.adobe.com)

Seit kurzem besteht die Möglichkeit, die Eignung von Atemschutzmasken zum Schutz vor Sars-CoV-2 in einem Schnelltest zu überprüfen. Das Ziel: Dem akuten Mangel an europäisch zugelassenen Produkten mit sog. Pandemieatemschutz kurzfristig begegnen und medizinische und pflegerische Fachkräfte schützen. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) beantwortet auf einer neuen Internetseite wichtige Fragen von Herstellern und Importeuren rund um diesen Schnelltest

Der als Reaktion auf eine Empfehlung der Europäischen Kommission Mitte März 2020 entwickelte Schnelltest für Atemschutzmasken stößt bei Herstellern und Importeuren auf großes Interesse. Um wichtige Details zum Test und seinen Bedingungen zur Verfügung zu stellen und den Firmen die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, ob ihr Produkt grundsätzlich für den Schnelltest in Frage kommt, bietet das IFA ab sofort Antworten auf häufig gestellte Fragen.

„Neben den Grundlagen und Inhalten der Prüfung ist es vor allem wichtig den interessierten Firmen zu erklären; wer unter welchen Voraussetzungen überhaupt Atemschutz prüfen lassen sollte“, sagt Dr. Peter Paszkiewicz, Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle des IFA. Vielen stelle sich auch die Fragen nach zeitlichem Aufwand und Kosten. Und nicht zuletzt sei es wichtig zu erläutern, dass die so getesteten Produkte keine reguläre persönliche Schutzausrüstung nach der europäischen PSA-Verordnung seien und ihre Gültigkeit nach Ablauf von zwölf Monaten verlören.