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Fachweiterbildung gestartet Unimedizin Rostock bildet Pflegekräfte zu Intensivprofis aus

Um Abläufe auf den Stationen auch unter schwierigen Bedingungen sicherzustellen, ist der Bedarf an Pflegepersonal während der Pandemie noch gestiegen. Gerade auf Intensivstationen. Daher bildet die Universitätsmedizin Rostock Pflegekräfte zu Intensiv- und Anästhesiespezialisten aus.

Themenseite: Studium & Ausbildung

An der Bildungsakademie der Universitätsmedizin Rostock hat ein neuer Jahrgang für die Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie begonnen. 24 Pflegekräfte werden in den kommenden 30 Monaten zu Profis auf diesen Gebieten.

"In der Weiterbildung lernen unsere Teilnehmer, problemorientiert zu denken, Veränderungen am Patienten frühzeitig zu erkennen und Grundlagen der Pflege- und Gesundheitswissenschaften anzuwenden. Mit dem Ziel verbunden, nicht erst zu reagieren, wenn es dem Patienten schlechter geht, und wissenschaftliche Ansätze zu den intensivpflegerischen Interventionen zu formulieren", erklärt Niels Behlau, Medizinpädagoge und Schuldirektor der Bildungsakademie.

Berufsbegleitende Weiterbildung

Teilnehmen dürfen examinierte Pflegekräfte, die mindestens ein Jahr in der Anästhesie, auf einer Intensivstation oder einem Vergleichbaren Bereich gearbeitet haben. Die Ausbildung findet in Theorie und Praxis berufsbegleitend statt.

Gerade in der aktuellen Corona-Pandemie leisteten qualifizierte Intensivpflegekräfte jeden Tag Unglaubliches, heißt es von der Universitätsmedizin Rostock, da sei es umso wichtiger, den Nachwuchs bestmöglich auf die steigenden und modernen Bedingungen vorzubereiten.

Seit 2012 bietet die Bildungsakademie die Fachweiterbildung im Zwei-Jahres-Rhythmus an. Mit steigendem Interesse bei den Pflegekräften.

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