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Serie: Social Media für Kliniken, Pflege und Reha (Teil 4) Facebook als Ansichtskarte

Das Waldkrankenhaus Eisenberg ist seit fast einem Jahr bei Facebook aktiv. Kathleen Bernhardt ist für die Seite zuständig und postet regelmäßig. Die einzige Strategie: authentisch sein. Der Facebook-Auftritt des Klinikums ist eine Erfolgsgeschichte – ­trotzdem oder gerade deshalb?

Themenseite: Social Media

Seit Januar 2015 ist das Waldkrankenhaus Eisenberg bei Facebook und kann bereits eine Erfolgsgeschichte verzeichnen: Fast 1.600 Personen haben bisher die Seite geliked. Kathleen Bernhardt ist seit anderthalb Jahren für die Kommunikation des Hauses zuständig. Sie hat den Schritt zum unternehmenseigenen Facebook­-Account nicht bereut. Im Gegenteil: „Kosten und Nutzen stehen für uns in einem super Verhältnis“, verrät sie im Gespräch mit HCM. Dennoch: „Den Zeitaufwand habe ich anfangs unterschätzt.“

Die Herausforderung, die Seite zu realisieren und zu betreuen, bestand für sie nicht auf inhaltlicher, sondern auf technischer Ebene. Mittlerweile ist sie jedoch sehr routiniert im täglichen Umgang.

Bloss nicht beliebig sein

Als der Startschuss fiel, machte Bernhardt Pläne, wann sie welche Inhalte postet. Doch das erledigte sich schnell. Sie erhält so viel Input, dass sie stets spontan agieren kann. Dadurch sind die Posts immer aktuell. „Ich muss nicht auf Teufel komm raus jeden Tag posten. Wenn mal nichts dabei ist, dann ist das eben so. Zweimal in der Woche poste ich aber garantiert. Mir ist wichtig, dass die Inhalte nicht beliebig sind, sondern dass sie zeigen, wer wir sind“, erklärt sie. Die Inhalte auf der Seite des Waldkrankenhauses sind bunt gemischt. Aktionen oder Veranstaltungen macht Bernhardt öffentlich. Auch spezielle Behandlungsmethoden der Klinik stellt sie vor. Die Mitarbeiter kommen auch mit eigenen Ideen auf sie zu und freuen sich, wenn sie diese umsetzt. So erfährt sie ungewöhnliche Patientengeschichten, die nach Rücksprache gepostet werden. Oder Neues aus der Laufgruppe der Klinik. „Mit ­Facebook können wir zeigen, was abseits des Krankenhausalltags noch bei uns passiert“, meint Bernhardt. „Posts, die Gefühle ansprechen, gehen besonders gut.“

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