Klinikum Stuttgart Erster Schritt beim Neubau des Katharinenhospitals geschafft

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Das als Haus F bezeichnete Gebäude an der Kriegsbergstraße ist der erste wichtige Meilenstein in der kompletten Neugestaltung des Klinikcampus Mitte. Herzstück ist die große interdisziplinäre Intensivstation mit über 60 Betten.

Haus F, Katharinenhospital, Klinikum Stuttgart
Das neue Gebäude Haus F des Katharinenhospitals. – © Jonas Ratermann

Auf fast 40.000 Quadratmetern entstanden für 170 Millionen Euro eine Intensivstation, die internistische, neurologische, anästhesiologische und operative Expertise verbindet, sowie eine hämatologisch-onkologische Transplantationsstation, eine der größten Endoskopieabteilungen Süddeutschlands und eine innovative interventionelle Radiologie. In den Neubau ziehen die radiologischen Kliniken, Teile der Inneren Medizin und Bettenstationen mit etwa 250 Betten ein. Die gesamte Medizintechnik wird im Rahmen einer Innovationspartnerschaft mit Philips ausgebaut. Thomas Fuhrmann, Bürgermeister für Finanzen und Beteiligungen der Landeshauptstadt Stuttgart nannte beispielhaft die Nutzung künstlicher Intelligenz in den schnellen und präzisen Magnetresonanztomografen sowie Hybrid-OPs.

Größte Baumaßnahme Stuttgarts

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hatte 2018 beschlossen, den Standort Mitte des Klinikums Stuttgart umfassend zu erneuern. Die gesamte Investitionssumme für den Neubau des Katharinenhospitals beläuft sich auf rund 810 Millionen Euro – und ist damit die größte Baumaßnahme der Landeshauptstadt Stuttgart.

Baden-Württembergs Minister für Soziales, Gesundheit und Integration, Manne Lucha, und Fuhrmann betonten bei der Übergabe des Neubaus u.a. den Wert des Klinikums Stuttgart für die Versorgungsicherheit der Menschen im Land. Lucha hob die Bedeutung der Investitionen in eine moderne Krankenhausinfrastruktur hervor: „Wie wichtig die Krankenhäuser sind, haben wir in den letzten 18 Monaten erlebt.“

Der Vorstand des Klinikums Stuttgart, Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen, dankte dem Land und der Landeshauptstadt für die besondere Förderung, die auch eine besondere Verpflichtung darstelle. Die Vorfreude aller auf die Inbetriebnahme, die nach einigen Großgeräteinstallationen und abschließender Justierung der Gebäudetechnik im Dezember geplant ist, sei riesig – wie auch die neu gewonnenen Möglichkeiten.