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Rhön-Klinikum AG Erfolg für das Projektkonsortium

Das Projektkonsortium erhält 3,8 Mio. Euro vom Innovationsfonds des G-BA für eine besser verzahnte Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz und die Entwicklung eines regionalen Vergütungsmodells.

Die Rhön-Klinikum AG hat mit einem Projektantrag zur Förderung innovativer Modelle zur Stärkung der regionalen Gesundheitsversorgung überzeugt. Die von dem Unternehmen initiierte Projektidee mit dem Titel „Transsektorale bedarfsorientierte Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz und Entwicklung eines alternativen Vergütungsmodells (sekTOR-HF)“ erhielt am 18. Oktober 2019 von dem Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eine positive Benachrichtigung. Anfang November werden die geförderten Projekte auf der Website des Innovationsausschusses veröffentlicht.

Verbesserung der Versorgung

Herzinsuffizienz ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland mit über 47.000 Verstorbenen pro Jahr. Die chronische Erkrankung ist mit sehr hohen Kosten verbunden und führt häufig zu einem Krankenhausaufenthalt. Um eine Verbesserung der Patientenversorgung zu erzielen, muss Medizin regional und gemeinsam mit passenden Partnern gedacht und in die praktische Umsetzung gebracht werden.

Zukunftsweisendes Projekt

Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG, sagte: „Die Entscheidung des G-BA, unser Projekt zu fördern ist uns eine große Freude und passt zu unserem zukunftsweisenden Rhön-Campus-Konzept. Das geförderte Projekt unterstreicht darüber hinaus die Innovationskraft unseres Unternehmens, die auch auf der gelebten Vernetzung unserer regionalen Kliniken mit den beiden großen Universitätskliniken gründet.“
Prof. Dr. med. Bernd Griewing
, Vorstand Medizin, erklärte: „Das Projekt zielt auf die Reduzierung vermeidbarer Krankenhausaufenthalte und auf die folgerichtige Entwicklung eines alternativen regionalen Vergütungsmodells ab, da die Strukturen des Gesundheitssystems und die getrennten Vergütungsformen mit ihren bekannten Fehlanreizen zunehmend politisch und fachlich infrage gestellt werden.“

Zusammensetzung des Konsortiums

Das Konsortium setzt sich wie folgt zusammen: AOK Hessen, DAK Gesundheit, Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und das Ärztenetzwerk PriMa e.g. Das Zentrum für Telemedizin (ZTM) Bad Kissingen steht als unabhängige Dienstleistungsplattform für alle technischen Fragestellungen zur Verfügung. Für die Entwicklung und Bewertung alternativer Vergütungsmodelle wird das private Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH (inav) eng mit den praktischen Leistungserbringern zusammenarbeiten. Die Evaluation des Projektes wird durch das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. und das Institut für angewandte Gesundheitsforschung (InGef) übernommen. Beteiligte Patientenselbsthilfegruppen und die Deutsche Herzstiftung stehen in Form eines Beirats als Berater zur Verfügung.
Mitte 2020 soll das Konsortium die Arbeit aufnehmen. Erste Ergebnisse werden Ende 2023 erwartet.

Weitere Informationen über das Konsortium sind über im Internet über die Website des Rhön-Klinikums abrufbar. 

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