Tarifstreit Einigung um Charité-Servicetochter CFM

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Gehalt & Arbeitsbedingungen

Die Gewerkschaft ver.di und die Charité Facility Management (CFM) einigten sich nach jahrelangem Streit.

Die Gewerkschaft ver.di und die Charité Facility Management (CFM) einigten nach jahrelangem Streit. – © diedel (Fotolia.com)

Rund 1.600 Beschäftigte der Charité-Servicetochter bekommen mehr Geld. Die Gewerkschaft ver.di und die Charité Facility Management (CFM) einigten sich nach jahrelangem Streit in einer Vereinbarung auf einen Grundlohn von elf Euro rückwirkend zum 1. Dezember 2017, wie beide Seiten mitteilten. Beschäftigte in den unteren Gehaltsgruppen profitierten von Gehaltssteigerungen zwischen zehn und 16 Prozent, erklärte ver.di am Donnerstag (08.03.2018). Die Einigung sei ein Erfolg, aber auch eine «Zwischenlösung». Über die weitere Tarifentwicklung wollen beide Seiten spätestens vom 1. Juli 2019 an wieder verhandeln.

Die 2.800 Mitarbeiter der 2006 im Zuge von Einsparungen gegründeten CFM organisieren etwa die Reinigung, den Kranken- und Medizintransportund die Küchen der Charité. ver.di hatte wegen großer Gehaltsunterschiede zwischen Mutter- und Tochterunternehmen immer wieder zu Streiks und Protesten aufgerufen. Berlin will die CFM von 2019 an vollständig rekommunalisieren – sie gehört zu 51 Prozent der Charité und zu 49 Prozent drei privaten Anteilseignern.