Forschung -

Eine halbe Million Euro für Forschung zu Krankenhauskeimen

Wissenschaftler der Universität Greifswald wollen den gefährlichen Krankenhauskeim Clostridium difficile erforschen. Infektionen mit diesem Keim gelten als schwer therapierbar. Das Wissenschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern fördert das auf drei Jahre angelegte Projekt mit 500.000 Euro.

Die Experten wollen die vorhandenen Wissenslücken zum Erreger schließen, so dass sich die Medizin gegen die weitere Verbreitung des Keims mit angemessenen Präventionsstrategien, diagnostischen Methoden und Therapien wappnen kann, heißt es aus dem Ministerium.

„Weil sich die Forschung zu diesem Thema noch in den Anfängen befindet, lassen die Untersuchungen auf einen großen Erkenntnisgewinn hoffen", betont Bildungs- und Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb. "Die Ergebnisse werden uns hoffentlich allen zu Gute kommen." Das Land fördere das Projekt in den Jahren 2014 und 2015 mit jeweils 200.000 Euro, im Jahr 2016 mit 100.000 Euro. Das Proteomzentrum an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald kooperiert bei dem Vorhaben mit dem Genomzentrum Göttingen. Beide Einrichtungen hatten bereits gemeinsam den diesjährigen Norddeutschen Wissenschaftspreis errungen."

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