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Berufsbegleitendes Masterstudium Eine Erfolgsformel

Karriere geht oft nicht ohne Studium, v.a. nicht auf Managementebene. Häufig macht ein Aufbaustudium Sinn, v.a. wenn es darum geht, Praxiswissen mit Theorie zu untermauern und Inspiration für den Alltag in der Einrichtung zu sammeln. Aber Vorsicht: Bei all dem Durst nach Wissen sollte die Wahl durchdacht sein. Worauf es dabei ankommt.

Themenseite: DGFM

Das Gesundheitswesen bewegt sich innerhalb vielfältiger staatlicher und ethischer Rahmenbedingungen im Spannungsfeld zwischen medizinisch-pflegerischer Versorgung, wirtschaftlichen Zwängen mit immer strikterer Kosten-Nutzen-Betrachtung und den mensch-lichen Bedürfnissen der Patienten. Der Mitarbeiter ist in diesem Zusammenhang zu einem strategischen Erfolgsfaktor geworden. Ebenso die Fach- und Führungskräfte. Wobei die zunehmende Komplexität der Gesundheitsversorgung und die Spezialisierungen in der Branche für die Übernahme von Verantwortung interdisziplinär sehr gut ausgebildete und sozial kompetente Spezialisten erfordern. Diese müssen neben betriebswirtschaftlichem Know-how und Managementkompetenzen auch einschlägiges Fachwissen und Erfahrungen im Gesundheitssystem mitbringen.

Studium und Praxis gehören zusammen

Der Erfolg liegt hierbei in der Verzahnung bzw. dem Transfer zwischen den theoretischen Inhalten und der praktischen Anwendung. Wer nach einem betriebswirtschaftlichen Bachelorstudium ins Medizinmanagement gehen will, der sollte nicht unbedingt nur die Option eines Vollzeit-Masterstudiums an der Hochschule ins Auge fassen. Gerade in diesem Berufsfeld ist es wichtig, bereits während des Masterstudiums praktische Erfahrungen aus dem strategischen Management zu sammeln und auf diese Art und Weise ein tiefer gehendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge im Gesundheitswesen zu erhalten. Auch im Bereich des Public Health ist eine enge Verzahnung von Methoden mit einer Versorgungsforschung auf der Seite der Theorie und einer anwendungsbezogenen Versorgungsforschung wichtig. Hierbei geht es beispielsweise darum, Versorgungskonzepte mit der Praxis zu entwickeln. Ziel eines anwendungs­orientierten Public-Health-Studiums ist es, in der Theorie Antworten auf praktische Fragestellungen zum Gesundheitszustand der Bevölkerung zu finden und ­geeignete Lösungsvorschläge zu ent­wickeln.

In Vorbereitung auf die Megatrends

Durch die digitale Transformation des Gesundheitswesens und der sogenannten Arbeit 4.0 wird es umso wichtiger sein, den immer dynamischeren Entwicklungszyklen der Branche praxisnah in Theorie und Praxis zu begegnen. Die Erfolgsformel Studium und Beruf zeichnet sich dadurch aus, dass die studierenden Mitarbeiter in wenigen Semestern auf die Zukunfts- und Entwicklungsperspektiven des Megamarktes Gesundheit vorbereitet werden, während sie zur gleichen Zeit wichtige Praxiserfahrungen sammeln und – nebenbei bemerkt – auch schon über ein Einkommen verfügen.

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