Forschung konkret -

Interview mit Prof. Bernd Reuschenbach Ein interprofessionelles Verständnis von Versorgung

Reuschenbach: Voraussetzung ist ein Bachelor- oder Diplomabschluss in einem gesundheits- oder pflegebezogenen Studiengang, das mindestens mit der Durchschnittsnote 2,5 abgeschlossen wurde. Auch wenn der Schwerpunkt „Pflegewissenschaft“ lautet, muss nicht zwingend ein Pflegestudium vorausgegangen sein, auch Absolventen anderer Studiengänge (z.B. Physiotherapie, Medizin, Ergotherapie, Logopädie) können sich auf die
25 Studienplätze bis zum 15. Januar des jeweiligen Jahres bewerben.

HCM: Welche Berufsaussichten haben Absolventen? Und wie bewerten Sie die anschließenden Karrierechancen?

Reuschenbach: Der Studiengang schließt mit einem Master of Science ab. Er befähigt zur selbstständigen Durchführung von Forschungsprojekten und zur Promotion. Mit verschiedenen Universitäten wurden für eine mögliche nachfolgende Promo­tion Vereinbarungen und Kooperationsverträge abgeschlossen. Mit den Fähigkeiten, Versorgungssituationen zu bewerten und neue Konzepte zu entwickeln, sind die Absolventen gut gerüstet, ihre Kompetenzen in Gemeinden, Gesundheitseinrichtungen, Verbänden und Ministerien einzubringen.

HCM: Was entgegnen Sie denen, die befürchten, der neue Studiengang laufe noch nicht so rund und Studierende könnten als Versuchskaninchen herhalten?

Reuschenbach: Im März 2016 startet die zweite Studienkohorte. Da wir den Studiengang umfassend evaluieren, konnten wir im ersten Durchlauf kleinere Probleme beheben. Wir erleben derzeit Studierende, die mit dem Studiengang hochzufrieden sind und schon nach wenigen Semestern vom Zugewinn der Kompetenzen profitieren.

Das Interview führte Ivonne Rammoser.

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