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eGK: Uni Erlangen-Nürnberg evaluiert Erprobung

Die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg wird 2015 die Erprobung der Vernetzung sowie das Zusammenspiel mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in 1.000 Praxen und zehn Krankenhäusern wissenschaftlich begleiten.

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Die Gematik hat den entsprechenden Auftrag vergeben. Die Ergebnisse beispielsweise zur Praxistauglichkeit der neuen Prozesse sowie zur Zufriedenheit aus Sicht der Ärzte sollen Grundlage für die weitere und praxisnahe Entwicklung des Projektes sein. Mit der Evaluation wolle man sicherstellen, "dass zusätzlich zu den Erprobungsdaten aus dem technischen Zusammenspiel aller Komponenten auch die überaus wichtige Sicht der Menschen, die mit dieser Technik und den neuen Anwendungen in den Praxen und Kliniken zu tun haben, berücksichtigt wird", sagt Prof. Dr. Arno Elmer, Hauptgeschäftsführer der gematik.

Die FAU will nun Konzepte zur konkreten Umsetzung der definierten Evaluationskriterien sowie für die Auswertung und Durchführung erarbeiten. Anschließend sollen die notwendigen Daten erhoben und ein Gutachten sowie ein Abschlussbericht erstellt werden. Im Anschluss ist vorgesehen, den Ärzten zunächst das Versichertenstammdatenmanagement und die digitale rechtssichere Unterschrift bundesweit zur Verfügung zu stellen. Folgen sollen weitere Anwendungen wie etwa das Notfalldatenmanagement, die sichere Kommunikation für Leistungserbringer sowie zur Arzneimitteltherapiesicherheit.

Ziel solle es nach Angaben der Gematik sein, die Telematikinfrastruktur rasch als bundesweite und sektorübergreifende Plattform für Fachanwendungen zu etablieren, um Mehrwerte vor allem für die Patienten zu schaffen.

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