OPS 2017 DIMDI veröffentlicht endgültige Fassung

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Die endgültige Fassung der Version 2017 des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) hat das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) veröffentlicht. Eingeflossen sind 362 Vorschläge und zusätzliche Anforderungen aus der Weiterentwicklung der Entgeltsysteme für Krankenhausleistungen.

Viele Prozeduren könnten mit der neuen Version präziser und differenzierter verschlüsselt werden, teilt DIMDI mit.

Wichtige inhaltliche Änderungen im OPS 2017 sind u.a. die Neustrukturierung des Bereiches 5-38a Endovaskuläre Implantation von Stent-Prothesen, die Änderung der Kodierung für CAD-CAM-Prothesen an den Gelenken, die Überarbeitung der Operationen an der Vulva und die Aufnahme eines neuen Kodebereiches für die spezialisierte palliativmedizinische Komplexbehandlung durch einen Palliativdienst.

Vorschläge kamen dem DIMDI zufolge zumeist von den Fachgesellschaften sowie von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken.

Der OPS ist eine Grundlage für das pauschalierende Vergütungssystem G-DRG (German Diagnosis Related Groups) und für das PEPP-Entgeltsystem (Pauschalierte Entgelte in Psychiatrie und Psychosomatik). Das DIMDI gibt ihn jährlich neu heraus. Operationen und Prozeduren müssen im ambulanten und stationären Bereich nach dem OPS verschlüsselt werden.

Der OPS 2017 ist hier online abrufbar.