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Lesetipp Digitale Transformation: Was zu beachten ist

Welche Transformationsprozesse gibt es im Gesundheitswesen? Was sollten Entscheider im Blick haben und v.a. wo sollte eine Umstellung stattfinden? Im Buch „Digitale Transformation der Gesundheitswirtschaft“ geben verschiedene Autoren Auskunft über die Chancen und Herausforderungen des digitalen Zeitalters für die Gesundheitsbranche.

Themenseite: Entscheiderfabrik

51 Autoren, vier Hauptkapitel und zahlreiche Unterkapitel. Das knapp 300 Seiten dicke Buch „ Digitale Transformation der Gesundheitswirtschaft. Chancen und Herausforderungen in disruptiven Zeiten“ ist eine Sammlung verschiedener Kapitel über die Herausforderungen der Digitalisierung und deren Konsequenzen. Es lässt sich sowohl am Stück als auch Kapitelweise lesen und ist dabei ein gutes Nachschlagewerk – ja nachdem welches Thema für die Healthcare-Einrichtung interessant sind.

Den Anfang macht der Autor Dr.  Pierre Michael Meier, ENTSCHEIDERFABRIK, der im ersten Hauptkapitel „die Dekonstruktion von Geschäftsprozessen und die Disruption von Geschäftsmodellen“ erläutert. Seine Ausführungen veranschaulicht er mit Grafiken, Schaubildern und grafischen Elementen, etwa in Form eines Smartphones. Er geht dabei auch auf den traditionellen Dreiklang für den Erfolg von Kliniken ein und passt ihn auf die neuen, technischen Herausforderungen an.

Im zweiten Kapitel wird die „Sicht der Beratungshäuser auf die digitale Transformation“ aus strategischer, taktischer und operativer Sicht erklärt. Die Autoren sind u.a.

  • Armin Wurth, PRO-KLINIK Krankenhausberatung, 
  • Susanne Wurth, PRO-KLINIK Krankenhausberatung,
  • Guido Burkhardt, qhit healthcare consulting,
  • Dr. Andreas Zimolong, Synagon GmbH und
  • Sandra Fiehe, Synagon GmbH.

Sie beleuchten dort Themen wie:

  • Krankenhaus 4.0 – Disruption versus Adaption,
  • Dienstwagen haben im Krankenhaus keine Tradition und
  • Perspektive Medizintechnik.

Im dritten Kapitel erläutert Dr.  Josef Düllings, Verband der Krankenhausdirektoren Deutschland e.V., die Thematik: Vom Struktur- zum Prozesskrankenhaus – hinterm Horizont geht’s weiter. Er schreibt, dass die Gesundheitswirtschaft in Deutschland weitgehend von der gesellschaftlichen Digitalisierung abhängig sei. Ebenso erklärt er die

  • historische Wurzeln des Krankenhauses,
  • „die moderne Klinik im Systemfußball“,
  • das Systemspiel mit der elektronischen Patientenakte,
  • Transparenz und Qualitätsindikatoren und
  • Netzwerk und Leistungsträger.

Er schließt in seinem Fazit mit den Worten: „Vor allem jedoch ist die Interaktion der individuellen Gesundheitsakte des Patienten mit der institutionellen Patientenakte des Krankenhauses aufgrund der Digital-Me-Kultur wahrscheinlich die größte Umwälzung, auf die sich die Krankenhäuser einstellen müssen.“

Im letzten und längsten Kapitel erklären vierschieden Autoren anhand von Beispielen was für Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft durch die Digitalisierung eintreten werden. Hier schreibt u.a. Prof.  Boris Augurzy, RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und hcb GmbH, über die „Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft: Warum sie unvermeidlich ist“. Sein Fazit: „Krankenhäuser können in Zusammenarbeit mit Ärzten Motor des Wandels werden.“ Es müsse gelten: „In guten Zeiten [zu] investieren, um für die Herausforderungen in fünf bis zehn Jahren gerüstet zu sein.“

Prof. Heinz Lohmann, Lohmann Konzept Beratung in der Gesundheitswirtschaft, schreibt in seinem Kapitel „Der Patient macht den Unterschied. Oder: Kliniken als Zulieferer?“, dass die Digitalisierung einen dramatischen kulturellen Wandel auslöse. Sein Hauptaugenmerk liegt hierbei darauf dass Patienten zu Konsumenten werden. Das Thema digitale Transformation in der Medizin deckt Dr.  Rüdiger Lohmann, Lohmann und Birkner, ab. Er geht dort auf die Punkte

  • Big Data,
  • New Devices,
  • Improved Sensors,
  • Internet of Things,
  • Shift to the Cloud und
  • Argumented Reality ein.
 

 

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