Digital Health Lexikon

Digitale Gesundheit von A bis Z

Begriffe der Digitalisierung im Gesundheitswesen verständlich von Experten erklärt. Regelmäßig neu und aktuell.

KONTAKT

© Tom Schulte/FOM

Prof. Dr. David Matusiewicz

David Matusiewicz ist ihr Ansprechpartner rund um Fragen zum Digital Health Lexikon. Matusiewicz ist Dekan Gesundheit und Soziales sowie Direktor am Institut für Gesundheit & Soziales (ifgs), Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Gesundheitsmanagement an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH und am KCG KompetenzCentrum für Management im Gesundheits- und Sozialwesen tätig.

KONTAKT

© Achim Winkler

Christina Kusch

Christina Kusch ist Co-Ansprechpartnerin des Digital Health Lexikons. Frau Kusch ist als Sales Manager für Healthcare IT Lösungen bei der Meierhofer AG beschäftigt. Zudem wirkt Sie als Operation Manager an der Digital Health Academy mit und absolviert derzeit den Masterstudiengang Medizinmanagement an der FOM Hochschule.

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3-D-Druck und Bioprinting

Unter dem Begriff 3-D-Druck werden Verfahren zusammengefasst, die schichtweise Werkstoffe nach vorgegebenen Maßen erzeugen. Als Bioprinting werden Verfahren bezeichnet, die menschliches Gewebe im 3-D-Druckverfahren herstellen können.


A

Assistive Technologien (AT)

Mit dem Begriff Assistive Technologien (AT) wird ein Querschnittsthema beschrieben, das allgemein technologische Lösungen zur Unterstützung von Nutzern zusammenführt. Dabei geht es vordergründig um eine gute Passung der Technik an die Bedarfe des Menschen mit einer verlässlichen und robusten Bedienbarkeit.


Automotive Health

Der Begriff „Automotive Health“ umfasst alle gesundheitsrelevanten Angebote, die sich im Kontext der Mobilität abbilden lassen. Dabei nutzt es die Errungenschaften der letzten Jahre aus den drei Themengebiete Automobilität, Gesundheit und Digitalisierung.


B

Blockchain

Unter dem Begriff Blockchain versteht man eine verteilte Datenbankstruktur, in der Blöcke von Transaktionen transparent und manipulationssicher auf vielen Rechnern gespeichert werden. Das Netzwerk wird von den Teilnehmern selbst verwaltet, was eine zentrale Verwaltung oder Mittelsmänner obsolet macht.


C

Casemanagement, digital

Das Casemanagement (CM) definiert sich als handlungsorientierter, dem Patienten zugewandter Prozess auf Einzelfallebene, der ganzheitlich, beratend und unterstützend die Begleitung durch den stationären Versorgungsapparat sicherstellt. Dabei behält der Fallmanager auf der Systemebene die Prozessstruktur der Unternehmensführung aus ökonomischer Sicht im Blick. Durch digitales CM können sicherere und schnellere Kommunikationsebenen geschaffen und somit die Effizienz im Behandlungsprozess der Patienten gesteigert werden.


Customer Service Digital

Der digitale Customer Service beschreibt die digitale Interaktion mit dem Kunden. Dabei ist zu beachten, dass der alleinige Fokus auf den Patienten als Kunden zu kurz greift. Es sollten mindestens die drei essentiellen Stakeholdergruppen – Leistungsempfänger, Leistungserbringer und Leistungszahler – betrachtet werden.


D

Data Science in Healthcare

„Data Science“, wörtlich übersetzt „Datenwissenschaft“, betrifft ein umfassendes Wissensgebiet, das sich einer Vielzahl an Methoden bedient, um mehr, v.a. aber immer bessere Erkenntnisse aus Daten zu generieren. Ein besonderes Merkmal ist Interdisziplinarität bzw. dass sich u.a. Wissenschaftszweige wie Informationswissenschaften, Statistik, Epidemiologie und Biometrie seiner Methoden bedienen, sowie – im Bereich „Healthcare“ – natürlich Medizin und die Pflegewissenschaften.


Datenschutz

Datenschutz ist im Allgemeinen der Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, womit Datenschutz ein Grundrecht ist. Im Gesundheitssektor spielt der Datenschutz dabei eine Sonderrolle.


Design Thinking in Healthcare

Design Thinking ist ein Instrument für die Entwicklung innovativer Ideen. Es wird als eine co-kreative Innovationsmethode und als eine nutzerzentrierte Herangehensweise für die Bearbeitung komplexer Problemstellungen dargestellt. Ziel ist es viel Potenzial bei allen Beteiligten eines Innovationsvorhabens freizusetzen, um Aufgabenstellungen zu lösen und innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.


DICOM-Standard

Der DICOM-Standard ermöglicht eine verlust- und barrierefreie Übertragung, Speicherung und den Abruf digitaler Bilder aus dem Medizinsektor und den dazugehörigen Zusatzinformationen. Hierdurch kann eine Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen sichergestellt werden.


Digitale Biomarker

Digitale Biomarker bezeichnen datenverarbeitende Verfahren, um objektive, quantifizierbare Charakteristiken biologischer bzw. physiologischer Prozesse abzuleiten. Sie sind nicht-invasiv, ggf. multimodal, erlauben eine longitudinale Beobachtung und entsprechen den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes.


Digitale Informationsüberleitung

Unter dem Begriff der digitalen Informationsüberleitung versteht man den Austausch von (behandlungs-)relevanten Informationen – in der Regel über die Sektorengrenzen hinaus. Neben den Informationsüberleitungsprozessen umfasst die Thematik auch die Technologien, die den Informationsaustausch auf technischer Ebene ermöglichen.


Digitale Transformation

Der Begriff Digitale Transformation beschreibt einen organisationalen Veränderungsprozess auf Basis neuer Technologien, Methoden und Mindsets. Den Ausgangspunkt dieses Prozesses bildet das Geschäftsmodell einer Organisation, das v.a. auf das Schaffen von Wertangeboten für Kunden fokussiert.


Digitales BGM

Digitales betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst Maßnahmen der Verhältnis- und Verhaltensprävention, insbesondere z.B. zu den in § 20 SGB V definierten Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung, Stress und Sucht, die ganz oder teilweise mit digitalen Tools unterstützt werden können.


Digitales Medikationsmanagement

Digitales Medikationsmanagement umschreibt einen elektronisch gestützten, strukturierten Gesamtprozess von der Verschreibung und Analyse über die Aktualisierung des Medikationsplans bis hin zur Einnahme. Der Patient wird durch ein interdisziplinäres Team aus Arzt, Pflegekraft und Apotheker individuell betreut.


E

E-Appointment

E-Appointment dient als Sammelbegriff für alle Möglichkeiten der elektronischen Terminvereinbarung. Der Begriff kommt hauptsächlich im ambulanten Bereich, bei der onlinegestützten Terminvereinbarung zwischen Patienten und Arztpraxen, zum Einsatz.


E-Learning

Unter dem Begriff Electronic-Learning werden alle Formen digitaler Unterstützung der individuellen Wissensgewinnung und von Kommunikation zur Gestaltung von Lernszenarien zusammengefasst. Bildungsmaßnahmen im Gesundheitswesen werden durch E-Learning institutions- und plattformunabhängig ermöglicht.


Elektronische Gesundheitsakte (eGA)

Eine möglichst umfassende, einrichtungs- und sektorübergreifende Sammlung von Gesundheitsdaten in elektronischer oder digitaler Form zu einer Person im Besitz und unter Hoheit dieser Person.


Elektronischer Arztausweis

Unter dem Begriff elektronischer Arztausweis (eArztausweis) wird der Heilberufsausweis (HBA) gemäß § 291a SGB V in der Ausprägung für Ärzte verstanden. Dieser Paragraf regelt die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und einen HBA, zum Zugriff auf die Daten der eGK.


Elektronisches Rezept

„E-Rezept“ (elektronisches Rezept) bezeichnet die digitale Übermittlung von Verordnungen zwischen Vertragsärzten und Apotheken, ist also die elektronische Form des Papierrezepts. Die Informationen sollen dabei auf ein Trägermedium oder ein zentrales Informationssystem geschrieben und von Apotheken ausgelesen werden.


Ethik der digitalen Medizin

Moral ist ein beschreibbares Set von Regeln, die von Mitgliedern einer Gruppe als handlungsleitend akzeptiert werden. Die systematische Begründung/Kritik dieser Regeln (Normen) und deren materialen Gehalten (Werte), ist Kern der Ethik. Die Ethik der digitalen Medizin ist die Anwendung der Ethik auf den Bereich der digitalen Medizin.


G

Geschäftsmodell (engl. Business Model)

Ein Geschäftsmodell ist eine schematische Darstellung, die beschreibt, wie eine Organisation bzw. ein Unternehmen Wertangebote für Kunden schafft und daraus Gewinne erzielt.


Gesundheits-App

Als Gesundheits-App wird eine Anwendungssoftware für den Bereich Gesundheit bezeichnet. Diese wird größtenteils mobilen Geräten (Devices wie Smartphones, Tablets oder mobilen Computern) angeboten. Hierbei erfolgt ein Einsatz von mobiler Technologien, um Gesundheitsdienste durch Anbieter zur Verfügung zu stellen und als Nachfrager zu empfangen. Gesundheits-Apps lassen sich grob in Medical-Apps, Gesundheits-Informations-Apps und Lifestyle-Apps einteilen.


Gesundheitskonto, digital

Das digitale Gesundheitskonto ist einer der aktuell gängigen Begriffe für eine Datenbank, in der Gesundheitsdaten der gesetzlich Krankenversicherten sektor- und fallübergreifend, landesweit einheitlich gespeichert werden sollen. Es existiert keine allgemeine Legaldefinition des Begriffs.


H

Hackathon

Ein Hackathon (Kofferwort, engl. „to hack“, „marathon“) bezeichnet ein Veranstaltungsformat, das auf die Umsetzung innovativer Ideen in kurzer Zeit abzielt. Dabei arbeiten Teilnehmer in interdisziplinären Teams an herausfordernden Fragestellungen. Die Ergebnisse werden von einer Jury bewertet.


Healthcare Content Management (HCM)

Healthcare Content Management beschreibt ein Konzept zur digitalen und zentralisierten Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Archivierung und Bereitstellung medizinischer Daten. Ziel ist eine Konsolidierung medizinischer Informationen innerhalb der IT-Landschaft einer Gesundheitseinrichtung zur Optimierung klinischer Prozesse.


I

Informationssicherheit

Informationssicherheit soll die Integrität, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit von Informationen sicherstellen. Dabei sind sämtliche Informationen unabhängig des Mediums gemeint. Gleichwohl erhält die Informationssicherheit durch die fortschreitende Digitalisierung eine völlig neue Bedeutung.


Innovationsmanagement

Innovationsmanagement im Gesundheitswesen beschreibt, wie man die Digitalisierung in alle Prozesse in Gesundheitsunternehmen, Praxen und Krankenhäusern implementiert. Es werden unterschiedliche Fachgruppen und Erfahrungsgrade zusammengeführt, um einen multidisziplinären innovativen Lösungsansatz für das jeweilige Projekt anzustreben. Das betrifft präventive und therapeutische Bereiche.


K

Künstliche Intelligenz

Unter dem Begriff Künstliche Intelligenz (KI) versteht man die Nachahmung höherer Leistungen biologischer Gehirne durch Maschinen. Mittels Computerprogrammen und Hardware werden Fähigkeiten im kognitiven, sozialen, emotionalen und sensomotorischen Bereich hervorgebracht.


M

Machine Learning (ML)

Unter Machine Learning versteht man ein Programm oder System, das ein Vorhersagemodell aus Eingabedaten erstellt (trainiert). Das System verwendet das erlernte Modell, um nützliche Vorhersagen aus neuen (nie zuvor gesehenen) Daten zu generieren, die aus derselben Verteilung stammen wie die, die zum Trainieren des Modells verwendet wurde. Etwas allgemeiner gefasst, kann Maschinelles Lernen als „ein Ansatz zur Erlangung künstlicher Intelligenz angesehen werden, bei dem durch die Erfahrung eines Systems, Muster in einem Datensatz gefunden werden.“


Medical Apps

Medical Apps sind Software-Anwendungen (software applications) für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets, die Patienten oder medizinisches Personal bei der Diagnose, Prophylaxe, Therapie oder Überwachung von Krankheiten unterstützen.


Micro-Learning

Bei dieser Lernform geht es um das Vermitteln oder Aufnehmen von Wissen in kurzen Zeiteinheiten.


Mobile Health (mHealth)

mHealth bezeichnet den Einsatz mobiler Endgeräte zur Unterstützung der Gesundheitsversorgung durch die Versbesserung der Datenverfügbarkeit (Erfassung, Kommunikation und Visualisierung).


N

Next Generation Sequencing (NGS)

Beim Next Generation Sequencing (NGS), oder auch Sequenzierung der nächsten Generation, handelt es sich um eine Sequenzierungstechnologie mit der das gesamte menschliche Genom individuell sequenziert werden kann. Die NGS-Methode wird aktuell in der klinischen Forschung und Diagnostik verwendet, um Genomveränderungen zu analysieren.


O

Ordnungsrahmen: Kategorien von Digital Health

Bei der Vielzahl von Digital Health Lösungen ist es schwer, einen Überblick über das komplexe Themengebiet zu erhalten. Deshalb sind Ordnungsrahmen hilfreich, die Unterkategorien der Anwendungen kreieren und so das Thema handhabbar und verständlicher machen.


P

Patient Centricity

Unter Patient Centricity versteht man einen Trend im Gesundheitswesen, der den gesamten Prozess der Leistungserbringung auf die Patienten ausrichtet. Somit verlagert sich der Fokus weg von der reinen Gesundheitsleistung hin zu den Patienten selbst.


Patientenakte, IT-gestützt

Eine möglichst umfassende Sammlung von Informationen und Patientendaten über Patienten in elektronischer oder besser digitaler Form. Letztlich die gesammelte, strukturierte Krankengeschichte, zumeist von einem Gesundheitsexperten erstellt und gepflegt oft zum Zwecke der Dokumentation und Abrechnung.


Personalisierte Medizin

Bei einer personalisierten Form der Krankheitsbetrachtung finden ganz individuelle Gesichtspunkte bezüglich Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten Berücksichtigung. Sie basiert u.a. auch auf der Zusammenführung, Integration und Interpretation großer und unterschiedlicher Datenmengen mit Hilfe der Informationstechnologie.


Q

Quantum Computing (in Healthcare)

Ein Quant ist eine kleinste physikalische Einheit ─ sie wird durch eine Welle beschrieben. Alles besteht aus solchen Quanten! Solange wir Quanten nicht beobachten ─ bzw. Messungen an ihnen durchführen ─ existieren sie in einem eigenen Kosmos in dem sie widersprüchliche Eigenschaften gleichzeitig haben, was in „unserer Welt“ nicht möglich ist. Diese besonderen Eigenschaften kann man auch für Computer ausnutzen die eine enorme Steigerung der Rechenleistung versprechen.


R

Routinedaten im Gesundheitswesen

Routinedaten im Gesundheitswesen sind standardisierte Informationen, die v.a. zu Abrechnungszwecken mit den Leistungserbringern erhoben werden. Dies sind z.B. Daten der gesetzlichen Krankenversicherung, der Renten- und Unfallversicherung (Sozialdaten) und der amtlichen Statistik (z.B. Krankenhausdiagnose- oder DRG-Statistik, siehe Vergütungssystem). Im Gegen­satz zu Primärdaten, die eigens für den wissenschaftlichen Verwendungszweck erzeugt werden, handelt es sich bei Routinedaten um bereits vorliegende Daten, die zunächst für andere, nicht primär wissenschaftliche Zwecke erhoben wurden.


S

Smart Contracts

Smart Contracts sind softwarebasierte Verträge, welche auf Grundlage vordefinierter Bedingungen determinierte Aktionen automatisch ausführen. Dabei können sowohl in- als auch externe Informationen als Input verarbeitet werden. Somit wird Automatisierung von Vertragsabwicklung ermöglicht.


Smart Glasses

Smart Glasses sind Datenbrillen, die mit kleinen integrierten Computern und mit einem augennahen Bildschirm (head-mounted-display) versehen sind. Durch Augmented Reality, also der „erweiterten Realität“, werden dem Träger in Echtzeit virtuelle Objekte ins Sichtfeld eingeblendet und erzeugen dadurch einen Mehrwert.


Smart Hospital

Ein stark auf den Menschen (Patienten, Angehörige, Mitarbeiter) fokussierter, digitalisierter, innovativer, prozessoptimierter Klinikkonzern mit modernsten digitalen Technologien (Robotik, KI), der als intelligent arbeitende Steuerungseinheit die Gesundheits- und Krankengeschichte des Menschen in den Mittelpunkt stellt.


T

Telemedizin

Telemedizin ist die Erbringung medizinischer Leistung unter Zuhilfenahme von Informations- und Kommunikationstechnik zwischen Ärzten bzw. zwischen Ärzten und Patienten über zeitliche und/oder räumliche Distanzen hinweg.


Telemedizinischer Arbeitsplatz

Telemedizinische Arbeitsplätze unterstützen das Telemedizinteam in der Betreuung von Patienten. Die Arbeitsplätze sind so ausgestattet, dass sie einen gleichzeitigen Zugriff auf die Fallakte des Patienten, der Videotelefonie sowie übergreifenden Services und einer allgemeinen Patientenübersicht gewährleisten. In der Regel wird mit einem PC-System mit drei Bildschirmen und einer Webcam gearbeitet. Zur Optimierung wird in der Regel noch ein IP-Telefon angeschlossen, mit bei Anruf automatisch die Fallakte des Patienten geöffnet wird.


Telemonitoring

Unter Telemonitoring versteht man die Fernuntersuchung, -diagnose und -überwachung von Patienten durch seinen behandelnden Arzt und/oder ein Telemedizinteam. Patienten werden mit Geräten zur Messung von Vitaldaten ausgestattet, die in der Lage sind, diese Daten direkt in einem geschlossenen IT-Netzwerk einem Telemedizinteam bereitzustellen. Wenn Werte gemessen werden, die sich außerhalb eines zuvor festlegten Normbereiches befinden, wird ein Prozess angestoßen, der im Maximalfall zur Alarmierung des Notdienstes führen kann.


Teleradiologie

Bei der Teleradiologie erfolgen Indikationsstellung und Befundung von röntgenologischen Untersuchungen durch einen Teleradiologen. Zwischen dem Teleradiologen und der Patientin oder dem Patienten besteht eine geographische Distanz.


U

User Experience (UX)

Unter User Experience versteht man die Nutzungserfahrung bzw. das Nutzungserlebnis einer Person bei der Verwendung eines Produktes oder einer Dienstleistung.


V

Virtual Reality (VR) in Healthcare

Die Virtual Reality ist eine von einem Computer erschaffene virtuelle Welt. Virtuell bedeutet „nicht in Wirklichkeit existierend, aber echt erscheinend“ [1]. Im Gesundheitssektor gibt es verschiedene Anwendungsgebiete, wie z.B. die virtuelle Rehabilitation oder Assistenz bei Operationen.


W

Wearables

Wearables sind elektronische Bauteile bzw. Geräte, die mit Sensoren versehen sind und am Handgelenk, am Kopf, in den Ohren, in der Kleidung bzw. auf oder unter der Haut getragen werden. Sie können per Funk mit einem Smartphone oder Tablet gekoppelt oder direkt mit dem Web verbunden sein.


Z

Zahnarztpraxis, digital

Die digitale Zahnarztpraxis beschreibt im Zielbild eine zahnärztliche Behandlungseinrichtung, in der alle patientenbezogenen Stützprozesse in digitaler Form erfolgen. Die ärztlichen Kernkompetenzen von Befunderhebung, Diagnosestellung und Therapie bleiben davon weitgehend unberührt, sieht man von Assistenzsystemen ab, die etwa die Befunddokumentation oder Therapieplanungen digital unterstützen.