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Bundesverband Pflegemanagement Die Pflegemanager des Jahres 2018 stehen fest!

Seit dem Wochenende ist bekannt, wer den Pflegemanagement-Award 2018 in den Händen hält. Auf der Abendveranstaltung des Kongresses Pflege in Berlin wurden die Auszeichnungen feierlich an die Gewinner verliehen.

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Pflegemanager des Jahres ist Helene Maucher , der Preis des Nachwuchs-Pflegemanagers geht an Sabrina Roßius.

Nach der positiven Resonanz im Vorjahr wurde der Pflegemanagement-Award auch für 2018 wieder in beiden Kategorien verliehen. Der Titel Pflegemanager des Jahres wurde im letzten Jahr initiiert, der Nachwuchs-Pflegemanager des Jahres wurde bereits zum siebten Mal in Folge gekürt und verzeichnete diesmal besonders viele Nominierungen. Beide Preise werden vom Bundesverband Pflegemanagement in Zusammenarbeit mit Springer Pflege beim Kongress Pflege in Berlin verliehen.

Claudia Middendorf übermittelte in ihrer Funktion als Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen ihr Grußwort, gratulierte den Preisträgern und lobte ihr hohes Maß an Engagement für die gesellschaftlich so zentrale Aufgabe der Pflege.

Wer ist Helene Maucher?

In der Kategorie „Pflegemanager des Jahres“ setzte sich Helene Maucher, Pflegedirektorin am RKU in Ulm, in einem starken Wettbewerberfeld durch. „Ihre unerschöpfliche Innovationskraft, ihre Begeisterungsfähigkeit und ihr Tatendrang kombiniert mit einem enormen Gespür für die zentralen Themen in der Pflege, macht Helene Maucher zur Vorzeigemanagerin für eine Pflege auf Augenhöhe“, sagte Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement. Ihr Einsatz für das Magnetkrankenhaus, für den Aufbau von Bachelor-Studiengängen und für die weitere Professionalisierung der Pflege seien nur einige Beispiele ihres Engagements.

Und was zeichnet Sabrina Roßius aus?

Platz eins ging an Sabrina Roßius, Stationsleitung, Krankenhaus Hedwigshöhe in Berlin. Die 33-Jährige überzeugte mit ihrer ausgeprägten Lösungsorientierung und Sozialkompetenz bei der Einführung eines Arbeitszeitmodells zur verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und jeweiliger Lebenssituation sowie zur Kompensation von kurzfristigen Belastungsspitzen auf der Intensivstation.

Wie eng das Rennen um die einzelnen Plätze war, zeigt die Tatsache, dass sich gleich drei Preisträgerinnen über Platz zwei freuen dürfen. Auf Platz zwei kamen folgende drei Kandidaten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Anna-Maria Combes, Stationsleitung/Bereichsleitung, Demenzbeauftragte, Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken. Mit ihrem Projekt „Demenzsensible Haßberg-Kliniken“ konnte die Versorgungsqualität kognitiv eingeschränkter Patienten durch eine Vielzahl innovativer Ideen deutlich gesteigert werden. Die 28-Jährige überzeugte hierbei durch ihr hohes Maß an Kreativität und Durchhaltevermögen.
  • Sinja Friedl, pflegerische Leitung, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Aufgrund ihrer hohen fachlichen und sozialen Kompetenz wurde der 34-Jährigen die pflegerische Leitung der Gynäkologischen Klinik übertragen. Sie arbeitete sich sehr schnell ein und initiierte eine Vielzahl von Projekten zur Optimierung der Arbeitsabläufe im Interesse von Patienten und Mitarbeitern. Mit ihrem zugewandten und freundlichen Wesen ist sie Vorbild und Taktgeberin für Mitarbeiter und Kollegen.
  • Carolin Hardock, Ausbildungskoordinatorin „Alter und Gesundheit“, Caritasverband Bruchsal. Mit ihrer hohen Motivation und Kreativität gelang es Carolin Hardock mit ihren 28 Jahren unter anderem die Anzahl der Auszubildenden in der Einrichtung innerhalb von 18 Monaten von 13 auf 45 zu erhöhen. Als Anleiterin in den Pflegeeinrichtungen vermittelt sie begeistert Praxis-Wissen und leistet einen erheblichen Beitrag zur Integration ausländischer Fachkräfte.

„Die diesjährige Preisverleihung macht mich wieder einmal sehr stolz auf die Profession Pflege. Ob erfahrenes Pflegemanagement oder Pflegemanagementnachwuchs, das Potenzial ist enorm. Und die dahinterstehenden Persönlichkeiten zeigen eindrucksvoll, welche Möglichkeiten der Pflegeberuf bietet“, findet Bechte.

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