Politik -

Veränderung Die Akademie für öffentliches Gesundheitswesen hat ein neues Trägerland

Es ist offiziell: Nach einem einstimmigen Landtagsbeschluss im Dezember 2018 ist Mecklenburg-Vorpommern nun das zehnte Trägerland der Akademie.

Themenseite: Fort- und Weiterbildung

„Der öffentliche Gesundheitsdienst ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gesundheitswesens. Die Mitarbeiter übernehmen in ihrer Tätigkeit Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung. Mit dem Beitritt zur Akademie stärken wir den öffentlichen Gesundheitsdienst, in dem die Mitarbeiter bestmöglich geschult werden können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Bildung für Mitarbeiter im öffentlichen Gesundheitsdienst

Zu den Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) gehören u.a.

  • die Überwachung von Einrichtungen in Bezug auf die Einhaltung hygienischer und gesundheitsrechtlicher Vorschriften,
  • die Durchführung der öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen sowie
  • die Erstellung von amtsärztlichen Gutachten, Zeugnissen und Bescheinigungen, soweit solche gesetzlich vorgeschrieben sind.

Rund 500 Mitarbeiter sind in Mecklenburg-Vorpommern im ÖGD tätig. Die mit dem Beitritt verbundenen aufwandsabhängigen Kosten in Höhe von jährlich geschätzt etwa 100.000 Euro sollen im Rahmen des vom Landtag beschlossenen Doppelhaushaltes für 2018/19 zwischen dem Land und den Kommunen einwohner- und teilnahmebezogen hälftig aufgeteilt werden. „Ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiter profitieren im Rahmen der aufgabengerechten Aus-, Fort- und Weiterbildung vom umfangreichen Schulungsangebot“, sagte Glawe.

Über die Akademie

Die Akademie für öffentliches Gesundheitswesen wurde 1971 als länderübergreifende Einrichtung für die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller Beschäftigten im öffentlichen Gesundheitsdienst gegründet. Sie agiert als Bildungseinrichtung der Trägerländer

  • Berlin,
  • Brandenburg,
  • Bremen,
  • Hamburg,
  • Hessen,
  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Niedersachsen,
  • Nordrhein-Westfalen,
  • Rheinland-Pfalz und
  • Schleswig-Holstein.

Im Jahr 2017 haben nach Angaben der Akademie rund 4.900 Beschäftigte an Aus-, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen der Akademie teilgenommen.

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