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HygDos Desinfektionsmittel: Gefährliche Keime in Dosiergeräten

Manchmal bilden sich Keime, wo sie niemand erwartet: in Dosiergeräten für Desinfektionsmittel. Doch der Hamburger Unternehmer Dirk Bartels bietet mit HygDos eine neue Geräte-Generation, die genau das verhindern soll, inklusive innovativem Mietmodell.

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Das Robert Koch-Institut (RKI) erkannte die Gefahr bereits 2004: In den Schläuchen der Dosiergeräte können sich Biofilme bilden, die einen idealen Nährboden für Keime darstellen. Seitdem sind jährliche Kontrollen der Dosiergeräte gesetzlich vorgeschrieben. Teure Wartungsverträge mit den Lieferanten der Desinfektionsmittel, die zugleich die Dosiergeräte zur Verfügung stellen, sind die Folge.

Mietmodell für Dosiergeräte

Der Hamburger Jungunternehmer Dirk Bartels will mit HygDos ein Rundum-sorglos-Paket für Krankenhaushygieniker bieten. Er vermietet seine im Hamburger Süden gefertigten Dosiergeräte monatlich ab 29 Euro. Die regelmäßige Wartung und Service sowie der Ersatz von Komponenten inklusive. Um die pathogene Keimbildung im Gerät zu minimieren, werden systemkritische Bauteile turnusmäßig vorsorglich ausgetauscht. 

Exakte Dosierung mit Hygdos

Umständliche und zeitraubende Abstimmungen zwischen Pflege, Hygiene und Technik in den Kliniken entfallen. Zudem sind die Geräte digital steuerbar, sodass ungenaue manuelle Mischungen vermieden werden. „Ist die Dosierung zu hoch, schmiert es, ist sie zu niedrig, ist der Schutz nicht mehr gewährleistet“, erklärt HygDos-Geschäftsführer Bartels, der mehr als zehn Jahre als Servicetechniker bei einem großen Anbieter von pharmazeutischer Chemie arbeitete. Die exakte Dosierung schont zudem die Ressourcen und den Verbrauch. Das wiederum führe zu Kostensicherheit.

Einsatz im Asklepios Klinikum Barmbek

Die Asklepios Klink Barmbek gehört zu Bartels ersten Großkunden. Knapp 30 Geräte sind seit einigen Monaten auf Initiative von Marc Friese, Teamleiter der Hygienefachkräfte, dort im Einsatz. „Für uns ist das Rundum-sorglos-Paket mit den umfassenden Serviceleistungen ein Riesengewinn“, sagt Friese, „denn dieses bietet uns maximale hygienische Sicherheit.“ Noch dazu sind die Geräte einfach zu bedienen, so der Fachpfleger für Krankenhaushygiene. In weiteren Häusern des Klinikkonzerns laufen bereits Tests mit den neuen innovativen Dosiergeräten.

Zudem hat das Hamburger Unternehmen bereits ein neues Produkt in der Pipeline: individuell gebrandete und mit Farbbeleuchtung ausgestattete Dosiergeräte für Händedesinfektionsmittel – mit der Option aus Konzentraten sehr wirtschaftliche Lösungen herzustellen. Das Ziel von HygDos: eine effektive Gebrauchslösung, die nicht teurer ist als 2 Euro pro Liter für den Kunden.

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